Rechtzeitig zu den Osterfeiertagen installiert das Seniorenheim Neandertal in Mettmann bei Düsseldorf ein Video-Telefonie Angebot, damit Angehörige und Betreuer die Bewohner trotz Kontaktsperre auch von Angesicht zu Angesicht erleben können. Die Probeläufe, so Geschäftsführer Wolfgang Schneider, seien verheißungsvoll gelaufen.
Die Adventistische Katastrophen- und Entwicklungshilfe ADRA Deutschland e.V. hat am vergangenen Samstag den beliebten ADRA-Tag zum ersten Mal online durchgeführt. Aufgrund der Corona-Krise war der übliche Begegnungstag vor Ort kurzerhand ins Internet verlegt worden.
Die Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin und Mitteldeutschland (BMV) hat während der Corona-Krise für ihre Kirchengemeinden in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein „Sorgentelefon“ eingerichtet. Seit 4. April können nicht nur die Mitglieder der Freikirche unter der Telefonnummer 030 85790125 an jedem Tag der Woche zwischen 12 und 24 Uhr mit einem Seelsorger sprechen.
Die vollständige Bibel kann jetzt in 694 Sprachen gelesen werden. Das teilte der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) im „Global Scripture Access Report“ mit. Damit hätten etwa 5,7 Milliarden Menschen Zugang zum Alten und Neuen Testament in ihrer Muttersprache. Das Neue Testament sei nun in weiteren 1.542 Sprachen übersetzt, zumindest einzelne biblische Schriften in 1.159 Sprachen.
Durch die aktuelle Corona-Kontaktsperre sind auch Jugendliche auf eine medienvermittelte Kommunikation angewiesen. Deshalb sei es wichtig, sich über die aktuelle Mediennutzung der Jugendlichen zu informieren, die verschiedenen Kommunikationsformen der unterschiedlichen Plattformen im Blick zu haben und insbesondere jüngeren Jugendlichen einen sicheren und positiven Umgang in den Medien zu vermitteln. Hierzu könne, laut mpfs-Pressemitteilung, die gerade veröffentlichte Studienreihe Jugend, Information, Medien (JIM 2019) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) hilfreich sein. Für die repräsentative Studie wurden im Frühsommer 2019 1.200 Jugendliche telefonisch befragt. Die Studienergebnisse sind unter www.mpfs.de abrufbar.
Da wegen der Corona-Pandemie in Deutschland keine regulären Gottesdienste mehr in den Kirchengemeinden stattfinden dürfen, bieten auch freikirchliche Pastoren und Gemeinden per Video-Livestream im Internet Gottesdienste an. Doch auch dabei sind eine Reihe von Bedingungen zu beachten. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) in der Bundesrepublik hat jetzt eine „Handreichung zur aktuellen Rechtslage bei Live-Übertragungen und Aufzeichnungen von Gottesdiensten und gottesdienstähnlichen Veranstaltungen“ herausgegeben, die auf einem stetig aktualisierten Infotext des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland basiert.
Mit einer Reihe von Online-Angeboten stellt die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) in der aktuellen Krisensituation Kirchengemeinden und Privatpersonen biblische Inhalte zur Verfügung. Darunter Bibeltexte zu Ostern in der Hörfassung von Rufus Beck, Bibelvers-Sammlungen für Krisenzeiten und neue Bibellesepläne in der App „Die-Bibel.de“. Die Nutzungsbedingungen für die Verwendung von Bibelübersetzungen wurden vereinfacht.
Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, dankte den Kirchen und Religionsgemeinschaften für ihre Kooperation angesichts der Corona-Pandemie.
Alsbach-Hähnlein | 30.03.2020 | APD | Gemeinsam mit vielen weltweiten Netzwerkpartnern hat das Medienzentrum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Hope Media Europe einen Videogruß mit Enkelkindern produziert, die derzeit ihre Großeltern wegen Corona nicht treffen können. Bereits in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt und untertitelt, darunter Rumänisch, Slowenisch, Spanisch und Schwedisch, zeigen 15 Kinder ihre Liebe und Sorge um ihre Großeltern, wobei jedes Kind in seiner eigenen Sprache spricht und betont, dass sie „nicht allein sind".
Am 26. März jährte sich der Ausbruch der Gewalt im Jemen zum fünften Mal. Das Land leidet unter Luft- und Bodenkämpfen, der Blockade von Hilfsgütern und fehlender medizinischer Versorgung. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland e.V. ist im Jemen aktiv und kümmere sich besonders um schwangere Frauen, Babys und Kleinkinder, so eine Meldung der Hilfsorganisation.