Der Präsident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Johannes Naether (Hannover), hat in einer Kolumne für die April-Ausgabe der Zeitschrift „Adventisten heute“ zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar Stellung genommen. Mit dem Urteil hob das höchste deutsche Gericht das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung in § 217 Strafgesetzbuch (StGB) als verfassungswidrig auf.
Heute wurde Michael Mocnik, der bisherige Leiter des Pflegeheims „Haus Wittelsbach“ im oberbayerischen Bad Aibling verabschiedet. Sein Nachfolger Andreas Heuck wurde herzlich willkommen geheißen.
Aufgrund der immer stärkeren Ausbreitung des Coronavirus arbeiten die Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und ihre angegliederten Hilfsorganisationen eng zusammen. So hat der Leiter der Gesundheitsabteilung der Freikirche, der Mediziner Peter N. Landless (M.B., B.Ch., M.Med.) in dieser Woche eine Orientierung an alle transkontinentalen Kirchenleitungen herausgegeben. Parallel dazu wird die Entwicklungs- und Katastrophenhilfeorganisation ADRA gemeinsam mit den ADRA-Partnernetzwerken in China, Asien und ADRA-International bei der Beschaffung von Atemschutzmasken mithelfen.
In Puerto Rico bieten nach dem Erdbeben vom 28. Dezember 2019 und den Nachbeben einige Primar- und Sekundarschulen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eine kostenlose Einschulung oder reduzierte Schulgelder an. Damit sollen Kinder aus rund 800 öffentlichen Schulen, die nach den Erdbeben geschlossen werden mussten, trotzdem ihren Abschluss machen können. „Unser Auftrag als Kirche ist es, zu dienen und wir wollen nicht, dass die Kinder in ihrem Schuljahr noch mehr verpassen, als dies bereits der Fall ist“, sagte Pastor Jose Rodríguez, adventistischer Kirchenleiter auf Puerto Rico.
In Zusammenhang mit den Maßnahmen der italienischen Regierung zur Bekämpfung der Infektionszahlen durch den Coronavirus hat die Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien ihre Pastoren angewiesen, alle Gottesdienste und kirchlichen Aktivitäten bis auf Weiteres einzustellen.
Der Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Pastor Werner Dullinger (Ostfildern bei Stuttgart), äußert sich fassungslos über den rassistisch motivierten Terroranschlag mit elf Todesopfern in Hanau. „Es gibt keine rationale Erklärung für solch eine abscheuliche Tat. Mit Erschütterung, Entsetzen und Unverständnis reagieren wir als Freikirche auf dieses brutale und menschenverachtende Geschehen in Hanau. Unsere Gebete und unser Mitgefühl gelten den Opfern und deren Angehörigen.“
Änderungen bei der Wahl der Lebensmittel und Ernährungsmuster wirken sich positiv auf die ökologische Nachhaltigkeit aus. Diese Überzeugung vertritt Dr. Joan Sabaté, Professor für Ernährung und Epidemiologie an der Loma Linda University School of Public Health in Kalifornien/USA. Eine Auswertung von 49 Forschungsstudien bestätige, dass sich eine vegetarische und vegane Ernährung positiv auf die Treibhausgasemissionen sowie Wasser- und Landnutzung auswirke.
Täglich erhält das Historische Archiv der Europäischen Adventgeschichte in Friedensau bei Magdeburg Post aus Europa und anderen Teilen der Welt. Gemeinsam mit dem Zentralarchiv der Weltkirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (General Conference Archives) in Silver Spring/USA sind sie die einzigen historischen Archive mit internationaler Bedeutung.
Durch die Neugründung der Adventistischen Bekenntnisschule in Müllheim/Baden im letzten Jahr gibt es jetzt an zwölf Standorten in Deutschland allgemeinbildende Schulen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler an diesen Bildungsstätten habe sich laut der Februar-Ausgabe 2020 der Freikirchenzeitschrift „Adventisten heute“ um 4,4 Prozent auf 1.212 erhöht. Die Akzeptanz dieser Schulen sei auch daran erkennbar, dass über 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus nichtadventistischen Familien kämen.
Auch im letzten Jahr sind Menschen, die aus Gewissensgründen den Kriegsdienst verweigerten, zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt worden. Darauf weist das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) in seinem Jahresbericht 2019 hin.