In dem kleinen Binnenstaat Burundi, in Ostafrika, weigert sich die Regierung, den Wechsel in der Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten anzuerkennen und unterstützt weiterhin den im November 2018 abgewählten adventistischen Kirchenleiter, Pastor Joseph Ndikubwayo. Dieser besetzte mit seinen Anhängern und dank seiner Beziehungen zur Regierung die Verwaltungsbüros der Kirchenleitung und weitere Gebäude der Kirche. Er weigert sich, diese an seinen im November 2018 gewählten Nachfolger, Pastor Lamec Barishinga, zu übergeben. In Ngozi, im Norden des Landes und an anderen Orten, hat die örtliche Polizei in den letzten Wochen adventistische Gottesdienste gestürmt, Teilnehmende brutal geschlagen, verletzt und eingeschüchtert. Die Ost-Zentralafrikanische Kirchenleitung (East-Central Africa Division) der Adventisten in Nairobi/Kenia, appelliert nun an die burundische Regierung, diese „Missbräuche anzugehen und die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen sowie alle Bürger Burundis zu schützen“.
Während der jährlichen Herbstsitzung des Exekutivausschusses (GC-ExCom) der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz), vom 9. bis 16. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, beschlossen die Delegierten aus allen Kirchenregionen der Welt am 14. Oktober den Finanzierungsmodus für die Weltkirchenleitung bis 2030 paritätisch zu gestalten. Damit sollen 12 teilkontinentale Kirchenleitungen den Basisprozentsatz ihrer Beiträge an die Weltkirchenleitung bis 2030 von zwei auf drei Prozent ihrer Zehnteneinnahmen erhöhen. Die finanzstarke Nordamerikanische Kirchenleitung (NAD) entrichtet im laufenden Jahr 5,85 Prozent ihrer Zehnteneinnahmen an die Weltkirchenleitung und wird diese demnach bis 2030 auf drei Prozent reduzieren können.
Während der Herbsttagung des obersten Entscheidungsgremiums der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, beschlossen die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit eine „Stellungnahme zur biblischen Sichtweise über das ungeborene Leben und seine Auswirkungen auf die Abtreibung“. Dem Dokument ging eine längere Diskussions- und Studienphase von adventistischen Theologen, medizinischen Experten, Gesundheitsfachleuten, Ethikern und Leitern aus verschiedenen Ebenen der Kirchenverwaltung voraus.
Während der Tagung des Exekutivkomitees der Weltkirchenleitung (general conference) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA ehrte die Abteilung Frauen in einer kleinen Zeremonie fünf Frauen für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Zu ihnen gehörte auch die in Finnland geborene Autorin und Referentin Hannele Ottschofski aus Hechingen im Zollern-Albkreis.
Mit einem Festwochenende erinnerte das Advent-Altenheim Uelzen an seinen Beginn vor 50. Jahren. Am 19. und 20. Oktober erlebten Geschäftsleitung, Mitarbeiter, Bewohner und Gäste ein Jubiläumsfest auf dem Gelände.
„Lebenswert – Meine Familie“ ist das Thema der diesjährigen Themenwoche auf HopeTV. Vom 20. bis 26. Oktober strahlt der christliche Fernsehsender verschiedene Sendungen zu diesem Schwerpunktthema aus.
Friedensau bei Magdeburg |17.10.2019|APD| Eine Reihe von Veranstaltungen erlebte die Hochschulgemeinde Friedensau am Wochenende vom 11. bis 13. Oktober im Rahmen der Festlichkeiten zum Beginn des Studienjahres 2019/20 und zur Graduierung von 35 Absolventinnen und Absolventen.
Rund 820 Millionen Menschen hatten 2018 nicht genug zu essen. Das sind laut der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mehr Menschen als im Vorjahr. 2017 gab es 811 Millionen Hungernde. Die Zahl liege damit beim Niveau von 2010. Nach einer Verbesserung steige die Zahl der Hungernden wieder an.
Anlässlich der Jahressitzung (Annual Council) des Exekutivausschusses (GC-ExCom) der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten vom 9. bis 16. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, haben die rund 300 Delegierten neben anderen Verwaltungseinheiten auch die überregionale adventistische Kirchenleitung für Nord- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband, NDV) verwarnt. Grundlage für die Verwarnung ist das umstrittene Verfahren bei Regelverstößen, das 2018 eingeführt wurde.
Der Advent-Verlag Lüneburg, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, ist ab sofort mit einer Auswahl an Büchern beim weltweit größten Onlinehändler Amazon vertreten. Der Verlag möchte mit diesem Schritt seinen Kunden einen neuen Service anbieten, neue Kundengruppen erreichen und seine Präsenz im Buchmarkt ausbauen.