Laut dem christlichen Hilfswerk Open Doors Schweiz wurden im indischen 73-Millionen-Bundesstaat Madhya Pradesh Hunderte Christen beim Urnengang überrascht. Ihre Namen waren von den Wahllisten gestrichen und ihnen damit das Stimmrecht entzogen worden.
Unterstützer und Vertreter der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Australien nahmen Anfang Dezember an einer Konferenz im australischen Parlamentsgebäude in Canberra teil, um im Rahmen der Micha-Koalition Lobbyarbeit für arme und marginalisierte Menschen weltweit zu leisten.
Pastor Ruben de Abreu, Präsident der überregionalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten für Frankreich, Belgien und Luxemburg hat den Anschlag auf Besucher des Weihnachtsmarkts in Straßburg aufs Schärfste verurteilt. Laut Medienberichten hatte der 29-jährige Attentäter, der inzwischen von der Polizei getötet wurde, am 11. Dezember vier Personen erschossen und zwölf verletzt.
Die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend (CPA) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten werden das Friedenslicht während der Weihnachts-Gottesdienste am 24. Dezember in Darmstadt verteilen, sowohl um 16 Uhr im Gemeindezentrum der Adventgemeinde Darmstadt-Marienhöhe als auch um 16 Uhr im Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt bei der Feier „Coming HOME for Christmas“. Die Marienhöher CPA laden alle Interessierten ein, zum Weihnachts-Gottesdienst an Heiligabend zu kommen, Kerzen am Friedenslicht zu entzünden und das Licht anschließend im Wohnzimmer aufzustellen sowie an Freunde und Nachbarn weiterzugeben.
Das Sozialwerk der regionalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in New York (Greater New York Conference Adventist Community Services, GNYC ACS) stellt Menschen ohne festen Wohnsitz in New York einen Lastwagen mit Duschen, Handtüchern, Waschlappen und neuer Unterwäsche zur Verfügung. Wie die adventistische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) Anfang Dezember berichtete, steht das Projekt unter dem Titel „Segensdusche“ („Showers of Blessings“).
Die Landessynode (Abgeordnetenversammlung) der Siebenten-Tags-Adventisten in Baden-Württemberg hat auf einer Sondertagung am 9. Dezember in Heilbronn einen neuen Kirchenpräsidenten gewählt. Die Freikirche hat im Bundesland 6.362 mündig getaufte Mitglieder und betreibt sechs Privatschulen, ein Tagungszentrum sowie ein Seniorenhaus für betreutes Wohnen.
Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Deutschland (VEF) hat in einer heute veröffentlichten Stellungnahme die Bedeutung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“, die vor 70 Jahren am 10. Dezember 1948 verabschiedet wurde, gewürdigt. Die Menschenrechtsidee sei einer der stärksten und wirkungsvollsten Gedanken der Gegenwart, den es zu schützen gelte.
Wie die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record (AR) berichtete, wurde am 27. November die Ausstrahlung des adventistischen Radiosenders „Faith FM“ ins australische Hinterland eingeführt. Ermöglicht werde dies durch „Viewer Access Satellite Television“ (VAST), eine Initiative der australischen Regierung, die frei zugängliche Radio- und Fernsehdienste für Australier anbietet, die in abgelegenen Gebieten außerhalb der normalen Senderreichweite leben.
Der Württemberger Landesbischof Frank Otfried July ist neuer Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB). Die Versammlung des DNK/LWB wählte am 3. Dezember in Hannover den bisherigen Stellvertretenden Vorsitzenden mit 18 von 19 abgegebenen Stimmen in das Amt. Damit steht July ab sofort dem Zusammenschluss der elf deutschen Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes (LWB) vor. Neue Stellvertretende Vorsitzende ist Pröpstin Kristina Kühnbaum-Schmidt. Die Delegierten der Mitgliedskirchen wählten die Thüringer Regionalbischöfin, die am 1. April 2019 das Amt der Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland antreten wird, einstimmig. Verabschiedet wurde der bisherige Vorsitzende des DNK/LWB, Landesbischof Gerhard Ulrich, dessen Amtszeit als leitender Geistlicher der Nordkirche mit Vollendung des 68. Lebensjahres am 31. März 2019 endet.
Der Siegeszug von Netflix und Co. bei den Jugendlichen hält an. Die Hälfte der Zwölf- bis 19-Jährigen schaut regelmäßig Sendungen, Serien und Filme bei Netflix (47 Prozent), jeder Fünfte nutzt Amazon Prime Video (22 Prozent). Damit hat sich der Anteil regelmäßiger Netflix-Nutzer im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt (2017: 26 Prozent). Weiterer Gewinner bei den Jugendlichen ist Spotify. Erstmals verzeichnet die Musiknutzung über Spotify einen höheren Anteil regelmäßiger Nutzer als die Musiknutzung live im Radio. Das sind Ergebnisse der aktuellen JIM-Studie 2018. Seit 20 Jahren untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) mit der JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) den Medienumgang von Jugendlichen in Deutschland.