Am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, solidarisierten sich 700 Personen auf den Straßen von Bern, Genf und Zürich mit verfolgten Christen weltweit. 400 von ihnen beteiligten sich an Flashmobs bei denen die Protagonisten mit weißen Masken Unterdrückten ein „Gesicht“ verliehen. Sie folgten dem Aufruf der Aktion „Verfolgung.jetzt“, hinter der mehrere christliche Werke stehen.
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember hat das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) seinen Jahresbericht „Kriegsdienstverweigerung in Europa 2016“ vorgelegt. EBCO-Vorsitzender Friedhelm Schneider, der die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in der Menschenrechtsorganisation vertritt, bilanziert den Bericht mit der Einschätzung: „Insgesamt war die Menschenrechtssituation von Kriegsdienst-verweigerern in Europa 2016 durch Stagnation statt Fortschritt gekennzeichnet.“
Um Achtung und Schutz der Menschenwürde müsse in vielen Bereichen ständig gerungen werden, schreiben die römisch-katholische, die christkatholische und die reformierten Kirchen der Schweiz zum internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember. Die Menschenwürde müsse in Migrationsfragen, bei Globalisierung und Welthandel, Klimawandel und Umweltschutz oder in schwierigen Situationen am Beginn und Ende des Lebens gewahrt bleiben.
Die römisch-katholische Deutsche Bischofskonferenz hat in Berlin eine Arbeitshilfe vorgestellt, welche die Situation der Christen auf der Arabischen Halbinsel beleuchtet. Die Veröffentlichung ist Teil der Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit“.
Die Religionsgemeinschaften in Europa müssen sich für die gesellschaftliche Eingliederung von Migranten einsetzen, wissen aber, dass viele ihrer Anhänger diese aufnehmende Haltung kaum teilen. Das ist nach den Worten von Wiens neuem Oberrabbiner Arie Folger eine der Erkenntnisse, die am 29. November bei einem EU-Treffen in Brüssel mit religiösen Führungspersönlich-keiten zur Sprache kamen.
Der adventistische Fernsehsender „Hope Channel“ wird ab Februar 2017 die Gesundheits-Sendung „Aus der Praxis“ ausstrahlen. In der neuen Sendereihe werden Ärzte des Krankenhauses „Waldfriede“ in Berlin Entstehung, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Erkrankungen gut verständlich erläutern.
Christian Molke, Geschäftsführer der adventistischen Katastrophen- und Entwicklungshilfe ADRA Deutschland e.V., sprach auf dem 1. Weltgipfel der Vereinten Nationen für Religion, Frieden und Sicherheit über die Betreuung von 1.200 Angehörigen der vom Genozid bedrohten Religionsgemeinschaft der Jesiden im Flüchtlingslager Petra Olympu in Griechenland.
Die 2014 gegründete adventistische Nichtregierungsorganisation „Kinderrechte und Kinderschutz“ (Child Rights & Protection, CRP) führt in Bangladesch Sensibilisierungs- und Ausbildungsprogramme für Kinderrechte durch. Damit sollen Kinderehen und der Missbrauch von Kindern eingedämmt werden. In Bangladesch gibt es weltweit die höchste Rate an Kinderehen mit Mädchen, die jünger als 15 Jahre sind.
Der Designer Harald Glööckler hat in Berlin seine Schmuckschuber-Edition der Lutherbibel 2017 präsentiert. Sich selbst hat er auf dem Schuber in eine paradiesische Szene gesetzt. Damit und mit einem Bibelvers aus dem Matthäusevangelium will Glööckler eine frohe Botschaft vermitteln, die für ihn selbst in Erfüllung gegangen ist: Das Leben bietet Reichtum und Überfluss, wenn man es als ein Geschenk Gottes annimmt. Die Ausgabe von Harald Glööckler gehört zu einer Reihe von zeitlich limitierten Sammlereditionen für die Lutherbibel 2017, gestaltet von renommierten Künstlern und Personen des öffentlichen Lebens.
In 45 Ländern hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland e. V. im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben über 2,5 Millionen Menschen direkt oder indirekt unterstützt. Zum Tätigkeitsfeld von ADRA Deutschland gehören neben humanitärer Hilfe im Katastrophenfall auch Entwicklungszusammenarbeit in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Bildung, Einkommen, Katastrophenvorsorge, Völkerverständigung, Wasser und Sanitärtechnik sowie Umweltschutz.