Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienst-verweigerung und Frieden (EAK) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Asylanträge türkischer Soldaten aus dem NATO-Hauptquartier in Ramstein wohlwollend zu prüfen. Neben Asyl könne auch ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland gewährt werden.
Mit Urteil vom 16. November hat es die 25. Kammer des Bayerischen Verwaltungsgerichts München abgelehnt, den US-Deserteur André Lawrence Shepherd als Flüchtling anzuerkennen (M 25 K 15.31291). In einer fünfstündigen Verhandlung überprüfte das Verwaltungsgericht unter Beachtung eines Grundsatzentscheids des Europäischen Gerichtshofes vom 26.2.2015 den Fall.
Rom/Italien und Damaskus/Syrien, 18.11.2016 (poi/CBS-KULTUR-INFO/APD) „Der Islam kennt im Grunde das nicht, was wir Religionsfreiheit nennen." Dies betonte der syrisch-katholische Erzbischof von Hassake-Nusaybin, Jacques Behnan Hindo, vor den Journalisten, die in Rom zur Präsentation des vom inte...
Auf der christlichen Bilderdatenbank „churchphoto.de“ stehen viele Bilder rund um die Reformation bereit. Sie eignen sich nach Mitteilung des adventistischen Medienzentrums „Stimme der Hoffnung“ für Berichterstattung, Kirchenprogramme und Privatgebrauch rund um das Reformationsjubiläum. Die Stichwortsuche helfe, passende Bilder zu Luther, Wittenberg, Wartburg, aber auch zu den anderen Reformatoren und Wirkungsstätten zu finden.
Der Hurrikan Matthew hat am 4. Oktober weite Teile von Haiti verwüstet. Besonders betroffen sind 2,1 Millionen Menschen im Süden der Insel, wo sich das Netzwerk der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA mit einem Nothilfeteam engagiert. Es stellt Bedürftigen Trinkwasser zur Verfügung und verteilt Haushaltswasserfilter, Nahrungsmittel sowie Hygieneartikel. Da die Menschen die Ernte, ihre Tiere und Unterkünfte verloren haben, gehe es darum, sowohl eine Hungersnot als auch das Ausbreiten von sehr aggressiven Cholera- und Typhusviren zu verhindern, heißt es in einer Medienmitteilung von ADRA Deutschland.
Laut der Studie „Kirchen in Bewegung“ des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts SPI (St. Gallen), einem Forschungsinstitut, das von der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz getragen wird, bestehen in der Eidgenossenschaft über 600 christliche Migrationsgemeinden. Evangelikale aus Nigeria oder Sri Lanka, Katholiken aus Italien, Orthodoxe aus Eritrea lebten und beteten in Migrationsgemeinden nach ihrer Tradition und teilten Alltagserfahrungen, heißt es in einer SPI-Medienmitteilung. Migrationsgemeinden leisteten Integrationsarbeit, evangelisierten aber auch die Schweiz.
Das EU-Türkei-Abkommen vom März 2016 habe die Situation für Flüchtlinge, Freiwillige und Einheimische auf Lesbos erheblich erschwert, informierte Jakob Fehr im Internationalen Pastoralen Zentrum in Berlin-Neukölln aus Sicht der „Christian Peacemaker Teams“.
Die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg hat mit einer Stellungnahme auf das Dokument „Einheit in der Mission: Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten“ der adventistischen Weltkirchenleitung reagiert. Der Exekutivausschuss der Generalkonferenz hatte das umstrittene Dokument am 11. Oktober verabschiedet, um festzulegen, wie mit kirchlichen Verwaltungseinheiten umzugehen ist, die sich nicht an gefasste Beschlüsse von übergeordneten Dienststellen halten.
Am 2. November hat die Regierung von Nigeria die Zulassung einer weiteren adventistischen Universität in Ihie, Abia/Nigeria, beschlossen. Neben der bereits 1959 gegründeten Babcock Universität zwischen Ibadan und Lagos, im Westen des Landes, wird die Clifford Universität im südöstlich gelegenen Ihie die zweite Universität der Adventisten in Nigeria. Sie ist nach dem britischen adventistischen Missionar Jesse Clifford benannt, der ab 1923 im Land wirkte.
Die in Magdeburg tagende 12. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich einstimmig gegen die Missionierung von Juden ausgesprochen. Damit knüpft sie an ihre Erklärung zu Luthers Antijudaismus aus dem vergangenen Jahr an, in der sie sich von den Schmähungen des Reformators gegenüber den Juden distanziert hatte.