In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und das Europäische Christliche Umweltnetzwerk (ECEN) zu gemeinsamem Gebet und zur Stärkung ökumenischer Arbeit zum Schutz der Schöpfung auf. Anlass ist die „Zeit der Schöpfung“ vom 1. September bis 4. Oktober. Auch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) lädt zur Feier des „ökumenischen Tages für die Schöpfung“ am 2. September nach Bingen am Rhein ein.
Mit zunehmender Sorge beobachtet die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) die Diskussionen in Europa über die Wiedereinführung und Ausweitung der Wehrpflicht. „Anscheinend setzen immer mehr Regierungen wieder verstärkt auf das Militär angesichts der vielen Konflikte in der Welt“, bedauert Dr. Christoph Münchow, der Bundesvorsitzende der EAK, aus Anlass des Antikriegstages am 1. September. Doch das sei der falsche Weg. Mehr Militär erhöhe die Gefahr des Krieges und sorge nicht für mehr Frieden.
Freiwillige der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Italien kümmern sich zusammen mit Kirchenmitgliedern in der örtlichen Adventgemeinde der italienischen Stadt Rieti um eine Gruppe Evakuierter aus den Erdbebengebieten. Am 24. August hatte ein Erdbeben mehrere Dörfer und Weiler der Provinz Rieti in der Region Latium zerstört. Dies teilte der Newsdienst „Notizie Avventiste“ (NA) der Kommunikationsabteilung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien mit.
Beim Erdbeben mit einer Stärke von über 6 auf der Richterskala sind am frühen Morgen des 24. August in einer bergigen Region Zentralitaliens nach Angaben des Zivilschutzes mindestens 73 Personen umgekommen. Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien sprach den Opferfamilien ihr Beileid aus. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Italien koordiniere ihre Hilfe mit der Präfektur, heißt es in einer Medienmitteilung.
Pastor Oyeleke A. Owolabi, adventistischer Kirchenleiter in West-Nigeria, forderte auf einer Konferenz in Ado Ekiti, Südwest-Nigeria, von der unabhängigen nationalen Wahlkommission, dass Wahlen zukünftig nicht mehr an einem Samstag durchgeführt werden. Wahlen am Samstag würden Siebenten-Tags-Adventisten, die den Samstag (Sabbat) als biblischen Ruhetag feiern, ihres Wahlrechts berauben.
Aus Sicht der protestantischen Waldenser in Italien ist eine neue Zeit des Dialogs mit der katholischen Kirche angebrochen, schreibt Kathpress in einer Medienmitteilung. Es gebe eine „Saison der Öffnung“ und des „zunehmenden Vertrauens“ im Austausch miteinander, der in den vergangenen Jahren ein wenig gestockt habe, sagte Pastor Eugenio Bernardini, Moderator der „Tavola Valdese“, dem wichtigsten Gremium der Waldenser und Methodisten in Italien dem Sender Radio Vatikan am 21. August.
Der „Adventistische Gemeinschaftsdienst Katastrophenhilfe“ (Adventist Community Services Disaster Response, ACS DR) koordiniert den freiwilligen Einsatz von Mitgliedern der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für die Betroffenen der Überschwemmungen und Waldbrände in den USA. Dies teilte Adventist News Network (ANN) mit.
Die überregionale Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband, NDV) hat eine Stellungnahme zur Ordination von Frauen zum Dienst als Pastorin veröffentlicht. Zukünftig im Bereich des NDV durchgeführte Ordinationen könnten demnach bei den Adventisten keine weltweite Geltung mehr beanspruchen, sondern seien auf Deutschland beschränkt. Dort gibt es neben dem Norddeutschen auch den Süddeutschen Verband (SDV). Die bisherige Form der Segnung von Pastorinnen wird nun in gleicher Weise auch den männlichen Kollegen zugesprochen.
Die seit Tagen lodernden Brände auf dem portugiesischen Festland und auf der im Atlantik liegenden portugiesischen Insel Madeira haben sich laut Medienberichten wegen der Temperaturen über 30 Grad rasch ausgebreitet. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA unterstütze vor Ort die Hilfe für Betroffene, heißt es in einer Medienmitteilung der adventistischen Kirchenleitung für West- und Südeuropa.
Die „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) und die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) haben die Pläne der Bundesregierung und von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr auch im Innern einzusetzen, kritisiert. „Aus gutem Grund setzt das Grundgesetz einem solchen Einsatz hohe Hürden, die nicht aufgeweicht werden dürfen“, betonten AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister und EAK-Geschäftsführer Wolfgang Burggraf. Beide evangelischen Friedensverbände forderten die Ministerin und die CDU auf, diese Debatte umgehend zu beenden.