Pastor Derek Morris, Redakteur von Ministry, internationales Magazin für Pastoren der Siebenten-Tags-Adventisten, wurde am 11. April vom Vorstand des adventistischen Fernsehnetzwerks Hope Channel International zum neuen Präsidenten ernannt. Zum Netzwerk gehören weltweit 43 angeschlossene Hope Channel Stationen. Pastor Brad Thorp, Präsident von Hope Channel International seit der Gründung im Jahr 2003, wird Feld-Sekretär der adventistischen Weltkirchenleitung und mit der Planung sowie Durchführung von speziellen Evangelisationsprojekten in Großstädten beauftragt.
Erstmals veranstaltete die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern ein Sozialforum, das am 10. April in München-Nymphenburg für ehrenamtliche Helfer und Interessierte in der Flüchtlingsarbeit stattfand. Unter dem Motto: „Gemeinsam für Flüchtlinge“ hatte das Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) der Freikirche zusammen mit dessen Kooperationspartnern, der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) und der Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, eingeladen.
Die Unbeständigkeit der Weltwirtschaft sowie die Wechselkursentwicklungen gegenüber dem US-Dollar seien die Gründe, weshalb die Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten im Jahr 2015 rund 20 Prozent weniger Gelder erhalten habe und das Budget anpassen müsse. Dies sagte Juan R. Prestol-Puesán, Finanzchef der Weltkirchenleitung auf der Frühjahrssitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) in Silver Spring, Maryland/USA.
In Idstein, einer Stadt mit knapp 24.000 Einwohnern im Rheingau-Taunus-Kreis, nördlich der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, befassen sich Christen und Muslime mit den Friedenspotentialen in den Religionen.
In Oinofyta/Griechenland, rund 60 Kilometer nördlich von Athen, soll demnächst unter der Verantwortung der griechischen Luftwaffe ein Flüchtlingslager eröffnet werden. Die medizinische Betreuung der 2.000 Flüchtlinge wurde seitens der Luftwaffe „Adventist Help“, einer privaten, von Adventisten geführten Freiwilligenorganisation, übertragen. Diese hatte bereits während Monaten ankommende Bootsflüchtlinge auf der Insel Lesbos mit einer mobilen Klinik betreut.
Am Montag, den 11. April fand an der Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten eine Gastvorlesung von Professorin Dr. Régine Hunziker-Rodewald statt. Hunziker-Rodewald, die an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Straßburg den Lehrstuhl für Altes Testament, Geschichte Israels und des Alten Vorderen Orients innehat, sprach zum Thema „Frühformen des Alphabets“.
Die vollständige Bibel steht jetzt in 563 Sprachen zur Verfügung. Etwa 5,1 Milliarden Menschen haben damit Zugang zu allen Texten des Alten und Neuen Testaments in ihrer Muttersprache.
Die Leiterinnen der Abteilung Frauen der Kirchenleitungen der Siebenten-Tags-Adventisten im deutschsprachigen Raum „bedauern zutiefst“, dass die Delegierten der adventistischen Weltsynode 2015 in San Antonio, Texas/USA, beschlossen haben, den teilkontinentalen Kirchenleitungen (Divisionen) keine Entscheidungsfreiheit zu erteilen, Frauen in ihrem Verwaltungsgebiet zum Pastorendienst zu ordinieren.
In einer Arbeitswelt, die immer mehr auf eine wirtschaftliche Selbständigkeit junger Menschen ausgerichtet ist, gehört selbst in den allgemeinbildenden Schulen eine ausreichende Vorbereitung auf das spätere Erwerbsleben dazu. Darauf hat sich auch die Realschule des Schulzentrums „Marienhöhe“, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Darmstadt, eingestellt.
Die afrikanischen Landesbüros der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA reagierten auf die extreme Dürre, welche die Staaten im Süden und Osten des Kontinents betroffen habe, teilte ADRA Australien mit. Das Wetterphänomen El Niño habe 2015 zu den am niedrigsten je gemessenen Niederschlägen in der Periode von Oktober und Dezember geführt. In den Dürregebieten lebten rund 40 Millionen Menschen auf dem Land, neun Millionen Arme in Städten sowie vierzehn Millionen Menschen, die bereits jetzt unter Mangel- oder Unterernährung litten, so das Hilfswerk.