Der vierte „Global Youth Day“ (GYD), der am 19. März von der Adventjugend durchgeführt wurde, sei ein voller Erfolg gewesen, teilte die Kommunikationsabteilung der Adventisten in West- und Südeuropa mit. Es hätten möglicherweise Jugendliche aus über 130 Ländern der Welt mitgemacht. Gemäß dem Motto „Sei du selbst die Predigt“ („Be the Sermon“) seien die Jugendlichen am Samstag (Sabbat) Passanten, Nachbarn und Freunden „sichtbare Hände und Füße Jesu“ gewesen.
Die Theologen der Hochschule der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg sind davon überzeugt, dass die geltende Ordinationspraxis der Freikirche aufgrund der Heiligen Schrift einer Korrektur bedarf. Der Fachbereichsrat Theologie der Theologischen Hochschule sprach sich in einer Stellungnahme am 16. März einstimmig dafür aus, die volle Gleichstellung von Männern und Frauen im pastoralen Dienst herzustellen.
Nach Angaben der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfsorganisation ADRA Deutschland seien die Zustände im Flüchtlingslager Idomenie, nahe der griechisch-mazedonischen Grenze, kaum zu beschreiben. ADRA zeige als eine der wenigen Hilfsorganisationen dauerhafte Präsenz und biete professionelle Hilfe an. In dem international besetzten ADRA-Team befänden sich ausgebildete Psychologen, Übersetzer und Nothilfespezialisten.
An der internationalen Marcham-Konferenz, unter dem Titel „Frauen und Verfolgung“, die vom 11. bis 13. März in Oxford/England stattfand, wurden Lösungen für das wachsende Problem der gewalttätigen Verfolgung christlicher Frauen gesucht, so Bonner Querschnitte (BQ) in einer Pressemitteilung. Die wachsende islamische Radikalisierung fördere gezielt Gewaltverbrechen gegen Christinnen und verfolge sie doppelt: wegen ihrem Geschlecht und wegen ihrem Glauben. Christinnen erlebten aber auch in christlichen Kirchen Gewalt.
Am Samstag, 19. März, findet weltweit der vierte „Global Youth Day“ (GYD) der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten statt. Nach dem Motto „Sei du selbst die Predigt“ („Be the Sermon“) sollen adventistische Jugendliche rund um den Globus für Nachbarn und Freunde „sichtbare Hände und Füße Jesu“ sein, heißt es auf der Website der Adventjugend Deutschland. Sie könnten sich mit verschiedensten Aktionen für Einwohner und Benachteiligte in ihrer Stadt einsetzen: Hilfe für Obdachlose und Flüchtlinge, Besuche in Alters- und Pflegeheimen, Blumen an Passanten verteilen. Laut einer Mitteilung des europäischen Medienzentrums der Adventisten in Alsbach-Hähnlein kann das Projekt weltweit während 23 Stunden auf Englisch per Livestream mitverfolgt werden.
Der Menschenrechtsausschuss des deutschen Bundestags hat am 16. März die Verbrechen der nordkoreanischen Regierung an der eigenen Bevölkerung auf das Schärfste verurteilt. Laut einer Medienmitteilung begrüßt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte IGFM die gemeinsame Erklärung von CDU/CSU, SPD und Grünen nachdrücklich. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin betont: „Die Erklärung darf nicht ohne Folgen bleiben. Diejenigen, die mit dem Regime Geschäfte machen oder anderweitig von der Ausbeutung von nordkoreanischen Sklavenarbeitern profitieren, müssen mit Sanktionen belegt werden.“
Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) hat ihre Unterstützung für die Erklärung der „Allianz für Weltoffenheit“ zum Ausdruck gebracht. „Dieser Beschluss ist für uns sowohl ein Signal in die Öffentlichkeit als auch eine Selbstverpflichtung“, sagte VEF-Präsident Ansgar Hörsting am Rande der Mitgliederversammlung der Vereinigung in Kassel: „Als Freikirchen in Deutschland setzen wir uns für die Menschenwürde aller ein, die in unserem Land leben – ob sie hier geboren wurden oder erst seit kurzem hier leben. Und wir wenden uns klar gegen Intoleranz, Hass und jede Form von Ungleichbehandlung.“
Mit dem Thema „Reformatorische Identität im europäischen Freikirchentum“ befasste sich die Frühjahrstagung des Vereins für Freikirchenforschung (VFF) am 12. und 13. März in der Lutherstadt Wittenberg. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Evangelischen Wittenberg-Stiftung in der früheren kursächsischen Landesuniversität Leucorea statt, an der auch der Reformator Martin Luther und sein engster Vertrauter Philipp Melanchthon lehrten.
„Der interreligiöse und interkulturelle Dialog zwischen Christen und Muslimen darf nicht auf eine Saisonentscheidung reduziert werden, denn er ist eine vitale Notwendigkeit, von der zum großen Teil unsere Zukunft abhängt." Mit diesen Worten von Papst Benedikt XVI. bekräftigte der Vorsitzende der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der katholischen Deutschen Bischofskonferenz DKB, Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke (Hamburg), das verpflichtende Bekenntnis der römisch-katholischen Kirche weltweit zum Dialog mit dem Islam. Laut einer Pressemitteilung der DBK bekräftigte Weihbischof Jasche dies bei einer Begegnung mit Groß-Imam Dr. Ahmad at-Tayyib, Scheich der ehrwürdigen al-Azhar-Universität Kairo, am 14. März im Katholischen Büro in Berlin.
Wenn es am 13. März bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nach der hauptsächlich von Siebenten-Tags-Adventisten bewohnten Ortschaft Friedensau bei Magdeburg gegangen wäre, hätte die Alternative für Deutschland (AfD) ihren Einzug in den Landtag klar verfehlt.