Am 11. Februar hat sich die vor fünf Wochen gegründete „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ in der Bundeshauptstadt vorgestellt. Das breite gesellschaftliche Bündnis aus zehn Allianzpartnern rief vor dem Hintergrund der Flüchtlingsthematik dazu auf, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren. Mit dem Aufruf „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ soll Hass und Intoleranz entschieden entgegengetreten werden.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Bundesregierung aufgefordert, auf die Rekrutierung von Minderjährigen für die Bundeswehr zu verzichten und auch die zunehmende Nachwuchswerbung für den Beruf als Soldat in Jugendeinrichtungen einzustellen. Anlass dafür ist der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten („Red Hand Day“ – Aktion Rote Hand), der seit 2002 jährlich am 12. Februar begangen wird, und an dem an das Schicksal von Kindern erinnert werden soll, die zum Einsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden.
Medienberichten zufolge sind am frühen Morgen des 9. Februar bei einem schweren Zugunglück bei Bad Aibling bis jetzt zehn Menschen getötet und 80 verletzt worden, zwölf davon schwer. „Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern kondoliert den Angehörigen der Opfer“, teilte deren Pressesprecher mit. „Wir teilen den Schmerz der Angehörigen und beten, dass Gott ihnen Trost schenkt.“
Der Präsident der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Ted N.C. Wilson, besuchte während seiner einwöchigen Reise durch die Golfregion zusammen mit seiner Frau Nancy und einigen regionalen Leitern der Freikirche auch die kleine adventistische Gemeinde in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak. Er besichtigte den dreistöckigen Rohbau des neuen adventistischen Gemeindezentrums in der Stadt, das neben Kirchenräumen und einer Pastorenwohnung auch Platz für eine kleine Grundschule bieten soll. Auch sprach er mit Vertretern der kurdischen Regionalregierung.
Rund 1800 Flüchtlingen konnte die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) mit der Aktion „1000 Bibeln für Flüchtlinge“ den Wunsch nach einer eigenen Bibel oder einem Neuen Testament erfüllen. Besonders gefragt waren Bibeln auf Arabisch und Englisch. Die Aktion ist inzwischen abgeschlossen. Neue Bestellungen sind nicht mehr möglich. Die Bibelgesellschaft arbeitet nun unter anderem an einem zweisprachigen Lukasevangelium auf Deutsch und Arabisch.
Wie der Heilige Stuhl und das Moskauer Patriarchat am 5. Februar gemeinsam bekanntgaben, werden Papst Franziskus und das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill I. von Moskau und der ganzen Rus, am 12.2.2016 auf Kuba erstmals zu einer Begegnung zusammentreffen.
In den Abendstunden des 7.2.1866 hat der ehemalige Franziskanermönch Michael Belina Czechowski bei Laternenschein auf dem Gebiet des Dorfes Tuilleries, am Ufer des Neuenburgersees, zwei Personen getauft. Der gebürtige Pole Czechowski war von Europa ausgewandert und in den Vereinigten Staaten Adventist geworden. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz wurde 1867, ein Jahr später, offiziell gegründet. 1876 folgten die ersten adventistischen Gemeindegründungen in Deutschland.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz hat in Toessé/Burkina Faso, einer Savannenzone südlich der Hauptstadt Ouagadougou, die vierte Phase eines zweijährigen Projekts zur Erhöhung der Ernährungssicherheit abgeschlossen. Burkina Faso ist ein Binnenland in Westafrika und gilt als eines der ärmsten Länder der Welt. Im Human Development Index (HDI, UNO-Wohlstandsindikator) liegt das Land auf dem 181. Platz von 187 gelisteten Ländern der Welt.
Am 6. Februar soll durch den „Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung“ weltweit auf dieses schwerwiegende Problem aufmerksam gemacht werden. Nach Schätzungen des EU-Parlaments leben in der Europäischen Union rund 500.000 von weiblicher Genitalverstümmelung betroffene sowie 180.000 gefährdete Mädchen und Frauen. Dies teilte die Menschenrechts-organisation für Frauen TERRE DES FEMMES, mit Sitz in Berlin, mit.
Die Blindenhörbücherei des adventistischen Medienzentrums „Stimme der Hoffnung“ erweitert ihr Angebot an kostenlosen Abonnements für blinde und sehbehinderte Menschen. „Die Zeitschriften »AUFATMEN« und »lebenslust« aus dem SCM Bundes-Verlag, Witten, standen schon länger auf dem Wunschzettel unserer Hörer“, so Andre Thäder, Leiter der Blindenhörbücherei.