Ein 26 Personen umfassendes Redaktionsteam, zumeist Historiker, hat sich Mitte Januar erstmals am Sitz der adventistischen Weltkirchenleitung in Silver Spring, Maryland/USA getroffen, um Rahmen und Themen für die Neubearbeitung der Enzyklopädie der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten festzulegen. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt und soll laut der Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) 1,6 Millionen US-Dollar (1,47 Millionen Euro) kosten. Die wissenschaftlichen Beiträge sollen zum besseren Verständnis der adventistischen Kirchengeschichte sowie der Prägung der Kirche beitragen.
Um Flüchtlinge und ein immer mehr sich abschottendes Europa geht es in der Ausgabe Januar bis März 2016 der Zeitschrift „Dialog“ der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg.
Die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg führt in Kooperation mit der University of Cape Coast Ghana die erste „Cape Coast Harmattan School“ zu Kommodifizierung von Land, Landbesitz und Geschlecht in Afrika durch. Es geht dabei um die Thematik der Privatisierung und kommerziellen Nutzung von vorher gemeinschaftlich bearbeiteten oder im Familienvermögen befindlichem Land. Zwischen dem 27. Februar und dem 11. März kommen 30 Doktoranden und junge Forscher aus Ghana, Uganda, Sudan, Südsudan, Äthiopien, Nigeria, Deutschland und Irland für die „Cape Coast Harmattan School“ an der University of Cape Coast in Ghana zusammen. Das Projekt wird durch die Volkswagenstiftung finanziell gefördert.
Unter dem Motto „Schöpfung bewahren, Menschen stärken“ weist die Mitarbeiterin der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland, Anna Lefik (Weiterstadt bei Darmstadt), auf den Zusammenhang zwischen erneuerbarer Energie und Entwicklungshilfezusammenarbeit hin.
In der Schwarzl-Halle, im Aufnahmelager Unterpremstätten bei Graz/Österreich, haben Freiwillige der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Österreich den hauptsächlich nach Deutschland und Schweden durchreisenden Flüchtlingen Hilfsgüter abgegeben. Sie begleiten auch jene, die in Österreich Asyl beantragt haben.
Der jährliche Satellitengottesdienst der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wurde am Samstag, den 16. Januar unter dem Motto „Mit Werten navigieren“ live ausgestrahlt. Angesichts der globalen, nationalen und persönlichen Herausforderungen rief Pastor Johannes Naether (Hannover), Präsident des Norddeutschen Verbandes und Vorsitzender der Freikirche in Deutschland, in seiner Ansprache dazu auf, darüber Klarheit zu finden, was das eigene Leben bestimme und wovon man sich leiten lasse.
Margaretha Oestreich lebt seit vielen Jahren im Senioren- und Pflegeheim „Haus Wittelsbach“, einer Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Jetzt konnte sie ihren 104. Geburtstag feiern und ist damit die älteste Bewohnerin der Stadt Bad Aibling.
Erstmals sind die Texte der Gebetswoche für die Einheit der Christen auch für Smartphones und Tablets verfügbar. Der Weltkirchenrat arbeitet dazu mit „YouVersion“, dem Entwickler der „Bibel App“, zusammen, wie die Ökumenische Zentrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) schreibt. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen, die vom 18. bis 25.1.2016 stattfindet, steht unter dem biblischen Motto: „Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden“.
Der Vorsitzende der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, traf am 11. Januar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi mit Vertretern von Parlament und Regierung zusammen, um Probleme der Religionsfreiheit zu diskutieren.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz unterstützt in Thailand von 2015 bis 2018 die neue Phase des Projekts „Keep Girls Safe“. Das Projekt bietet gefährdeten Mädchen Schutz vor Menschenhändlern, versorgt sie mit Essen sowie Kleidung und ermöglicht ihnen den Schulbesuch. Kinder aus armen, intakten Familien sollen Stipendien erhalten. Es sollen 175 Kinder vom Projekt „Keep Girls Safe“ direkt profitieren und indirekt, durch finanzielle Entlastungen der Familien, 2.500 Personen.