Dozenten und Studenten der adventistischen „Nile Union Academy“ in Kairo/Ägypten haben während zehn Tagen rund 240 Tonnen Müll entsorgt. Dieser war illegal von Anwohnern und Passanten entlang der Grundstücksmauer der Mittelschule am Straßenrand deponiert worden. Der Abfallberg erstreckte sich über rund 80 Meter, war teilweise 2,5 Meter hoch, brannte stellenweise Tag und Nacht und hat die Luft in der Nachbarschaft mit einem giftigen Rauch verschmutzt.
Die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland e.V. mit Sitz in Weiterstadt hat zum Internationalen Tag der Menschenrechte die Situation der Schutzsuchenden in der Bundesrepublik Deutschland und in der Europäischen Union erneut in den Fokus gerückt. Menschenrechte seien weder verhandelbar noch interpretierbar. Sie dürften nicht dem politischen Kalkül unterworfen werden.
Am 2. Dezember hat die britische Regierung beschlossen, mit Luftschlägen in den Syrienkonflikt einzugreifen. Unmittelbar darauf hat die Kirchenleitung der Adventisten in England, Irland, Schottland und Wales (British Union Conference, BUC) dazu aufgerufen, die Gewaltspirale zu beenden und den Dialog zu suchen, da Gewalt nur das erzeuge, was sie beseitigen wolle. Dunkelheit könne die Dunkelheit nicht vertreiben, das schaffe nur das Licht.
Anlässlich der 21. UNO-Konferenz zum Klimawandel unterstützt und begrüßt die Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten die Bemühungen der verhandelnden Staaten, eine Einigung zu finden, um die Probleme einzudämmen, welche durch den Klimawandel hervorgerufen werden, heißt es in einer Medienmitteilung der adventistischen Weltkirchenleitung. Gleichzeitig werden die knapp 19 Millionen adventistischen Kirchenmitglieder weltweit aufgerufen, für die Umwelt Sorge zu tragen.
Pastor Werner Dullinger (53) ist neuer Präsident des Süddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (SDV). Das in Altena/Nordrhein-Westfalen tagende Verwaltungsgremium des SDV (Verbands-ausschuss) wählte Dullinger vor Abschluss der offiziellen Amtsperiode (2017), da sein Vorgänger, Pastor Rainer Wanitschek, Ende Oktober in eine andere Aufgabe bei der teilkontinentalen Kirchenleitung in West- und Südeuropa mit Sitz in Bern/Schweiz, gerufen worden war. Zum Süddeutschen Verband mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart gehören 15.508 erwachsen getaufte Mitglieder in 221 Kirchengemeinden. Dem SDV unterstehen die regionalen Freikirchenleitungen (Vereinigungen) Mittelrhein mit den Adventisten in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, Baden-Württemberg und Bayern.
Am 1. Dezember haben sich in Kopenhagen/Dänemark 36 adventistische Pastorinnen aus Dänemark, Estland, Finnland, Litauen, den Niederlanden, Norwegen und Schweden mit den Kirchenleitern der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Südosteuropa (Transeuropäische Division, TED) getroffen. Es sei dies das zweite Ermutigungstreffen für adventistische Pastorinnen dieser Art, teilte TED-News mit.
Bei der Schießerei am 2. Dezember in einem Sozialzentrum für Behinderte in San Bernardino, Kalifornien/USA, hat ein Ehepaar 14 Personen erschossen und 17 verwundet, bevor es selbst von der Polizei erschossen wurde.
Unter dem Titel „Christentum und die europäische Zivilisation“ lud das Professorenforum in Kooperation mit dem International Center vor Christian Studies at the Orthodox Church of Georgia (ICCS) zu einem georgisch-deutschen Symposium in das Kloster des Heiligen Kreuzes in Scheyern bei Pfaffenhofen ein.
Nachdem am 10. November im Bundesstaat Minas Gerais, im Südosten Brasiliens, zwei Rückhaltedämme von Eisenerzminen gebrochen sind, begrub die giftige, orangefarbige Schlammlawine ein Dorf und verseuchte die 660 Kilometer des Rio Doce bis zur Mündung im Atlantik. Rund 250.000 Bewohner entlang des Flusses sind ohne Trinkwasser. Das Land sei mit einer der größten Umweltkatastrophen seiner Geschichte konfrontiert, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Brasilen mit. Das Hilfswerk versorge die Betroffenen der Umweltkatastrophe mit Trinkwasser und Hygiene-Kits.
Die regionale Kirchenleitung der Adventisten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern (Hansa-Vereinigung) hat am 22. November eine Erklärung veröffentlicht, die die Entscheidung der Weltsynode in San Antonio im Sommer 2015, Frauen keine Ordination als Pastorinnen zu gewähren, bedauert. Gleichzeitig werden weibliche Gemeindeglieder ermutigt, sich für den Dienst als Pastorin zu entscheiden.