Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Frankfurt, wird das Bundesland Baden-Württemberg bis zum Ende des Jahres in einem Sonderkontingent 1.000 sexuell missbrauchte Frauen und Kinder aus Syrien und dem Nordirak aufnehmen. Die vom „Islamischen Staat“ Versklavten sollen für zwei Jahre Aufnahme finden und in dieser Zeit die Chance erhalten, mit Therapien ihre Traumata zu überwinden.
Michael Schubach ist der neue freikirchliche Senderbeauftragte beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Der Pastor des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden wird am 9. September in Leipzig in sein Amt eingeführt.
Ab 1. September ist Hope Channel TV in HD-Qualität über Satellit zu sehen. Der Fernsehsender prägt seit 2009 die christliche Fernsehlandschaft im deutschsprachigen Raum und zeigt täglich 24 Stunden Programm für Kinder, Erwachsene und ältere Menschen. Nach eigenen Angaben werde das Motto des Senders „Am Leben interessiert“ an zahlreichen Programminhalten deutlich, die nicht nur religiöse Themen aufgreifen, sondern auch Fragen zu Gesundheit, Wissenschaft und Familie.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten blickt auf über 150 Jahre ganzheitlicher Gesundheitsförderung zurück. Studien belegen, so Benjamin Rohde, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Liga Leben und Gesundheit (LLG), dass ein typisch adventistischer Lebensstil Menschen gesünder, glücklicher und rund zehn Jahre länger leben lässt. Zur Gesundheitsförderung wurde 2015 in Europa eine Initiative in zehn Sprachen für dreizehn Länder gestartet mit monatlichen kurzen Tipps. Diese sind als PDF, Poster, Flyer, Email oder Videoclip kostenlos erhältlich und können weitergegeben werden: www.secretsofwellness.org
Die derzeit tagende Synode der Waldenser hat laut Kathpress, Katholische Presseagentur Österreich, Papst Franziskus für die Bitte um Verzeihung gedankt. „Mit tiefem Respekt und innerer Bewegung" habe man die Vergebungsbitte des Papstes aufgenommen, mit der er sich im Namen seiner Kirche für unchristliches Verhalten von Katholiken gegenüber ihren Vorfahren in der Vergangenheit entschuldigt habe, heisst es in einem von 180 Synodalen unterzeichneten Schreiben. „Jedoch erlaubt uns diese neue Situation nicht, für diejenigen zu sprechen, die mit Blut und anderen Leiden ihr Zeugnis zum evangelischen Glauben bezahlt haben und an ihrer Stelle zu verzeihen", heißt es weiter in der am 25. August veröffentlichten Erklärung. Die Synode der Waldenser tagt bis zum 28. August in Torre Pellice/Italien, 40 Kilometer südwestlich von Turin.
Ein generelles Tabak-Werbeverbot wird von der Mehrheit der Bevölkerung in der Schweiz gutgeheißen. Sie wünscht sich damit eine strengere Regulierung als im Entwurf zum neuen Tabakproduktegesetz vorgesehen ist, heißt es in einer Medienmitteilung von „Sucht Schweiz“. Ein umfassendes Tabak-Werbeverbot sei wichtig, fordert die Schweizer Präventionsstiftung, denn Teilverbote führten dazu, dass die Tabakkonzerne die Werbegelder in Bereiche verschieben würden, in denen Werbung, Sponsoring und Promotion weiterhin erlaubt seien.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Serbien eröffnete am 24. August gemeinsam mit andern NGOs ein Asyl-Informationszentrum im Stadtzentrum von Belgrad. Mittels mobilen Informationsteams sowie im täglich geöffneten Zentrum werden Flüchtlingen verlässliche Informationen über das serbische Asylverfahren und über Asylaufnahmezentren vermittelt. Sie erhalten dort psychosozialen Beistand und über frei zugängliche Computer auch kostenlosen Internetzugang. Das teilten die Hilfswerke ADRA Serbien und ADRA Schweiz mit. ADRA ist gemeinsam mit dem Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge UNHCR Trägerorganisation des Projekts.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Madagaskar hat einen Lastwagen mit voll ausgerüsteter Zahnarztpraxis erhalten. Nach Angaben von ADRA kam die mobile Zahnklinik von International Caring Hands ICH, einem christlichen Hilfswerk in den USA. Damit soll vor allem Menschen in entlegenen Landesteilen, die keinen Zugang zu Zahnmedizin haben, kostenlos zahnärztliche Behandlung angeboten werden.
Der 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe (World Humanitarian Day) und steht 2015 unter dem Motto: „Begeistern für die Menschlichkeit in der Welt“ (“Inspire the World’s Humanity”). Der Gedenk-, Sensibilisierungs- und Motivationstag ist nach Angaben der UNO Freiwilligen oder Mitarbeitenden von Hilfsorganisationen gewidmet, die in verschiedensten Regionen der Welt Menschen in Not helfen und dies teilweise unter lebensbedrohlichen Bedingungen tun müssen.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Kurdistan unterrichtet und beschäftigt als einzige Nichtregierungsorganisation in den heißen Sommermonaten rund 400 Kinder im Alter von vier und fünf Jahren im Flüchtlingslager Baharka. Es handelt sich dabei um ein von dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF geleitetes Lager für Binnenflüchtlinge am Stadtrand von Erbil, in der teilautonomen Region Kurdistan, im Nordosten des Irak.