Kirchenvertreter, Politiker und Umweltverbände haben die Enzyklika „Lautato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ gewürdigt. Darin ruft Papst Franziskus nicht nur die katholische Welt, sondern alle Menschen guten Willens zu einer globalen Umkehr im Denken und Handeln auf.
Pastor Daniel R. Jackson, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika, hat am 18. Juni in einer Stellungnahme das Massaker eines Einzeltäters in der Emanuel African Methodist Episcopal Church (AME) in Charleston, South Carolina/USA, verurteilt und den Familien der neun Opfer sein Beileid ausgesprochen. Laut Behördenangaben wurde der mutmaßliche 21-jährige Täter Dylann R. in Shelby, North Carolina, etwa 400 Kilometer vom Tatort entfernt, verhaftet.
Den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis des „Berliner Gesundheitspreises 2015“ erhielt am 17. Juni das Krankenhaus „Waldfriede“, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Berlin-Zehlendorf. Ausgezeichnet wurde damit das Projekt „Angstfreies Krankenhaus“ der 160-Betten-Klinik. Der Gesundheitspreis ist ein bundesweiter Ideenwettbewerb von AOK-Bundesverband, Ärztekammer Berlin und AOK Nordost. Er wird seit 1995 alle zwei Jahre ausgeschrieben.
Die Europäische Kommission hat am 16. Juni an ihrem Sitz im Berlaymont-Gebäude in Brüssel, fünfzehn führende Vertreterinnen und Vertreter christlicher, jüdischer, muslimischer, hinduistischer, buddhistischer Glaubensgemeinschaften sowie der Mormonen zum jährlich stattfindenden Dialogtreffen empfangen. Begrüßt wurden die Partner zum 11. Treffen vom Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, der auch Antonio Tajani, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, dazu eingeladen hatte. Das diesjährige Treffen stand unter dem Motto „Zusammenleben und mit Meinungsverschiedenheiten positiv umgehen“, heißt es in einer Medienmitteilung der Europäischen Kommission.
8.100 Personen in abgeschiedenen Dörfern zwischen den Epizentren der beiden Erdbeben im Distrikt Sindhupalchowk, nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu, sollen bis Ende Juli Nahrungsmittel- und Haushaltspakete von der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Nepal erhalten. Finanziert wird das Projekt in Nepal von der „Glückskette“ und ADRA Schweiz, teilte das Hilfswerk mit.
Innerhalb von drei Wochen haben 17 Pastoren in ihrer Freizeit im Verwaltungsgebäude der Adventistischen Kirchenleitung in Honiara, Hauptstadt der Salomonen, die ganze Bibel in Pidgin gelesen und aufgezeichnet. Es handelt sich laut der australischen Kirchenzeitschrift „Adventist Record“ um ein Projekt des adventistischen Radio- und Fernsehsenders „It Is Written Oceania“ (IIWO). Die Bibelübersetzung soll auf sogenannte „Godpods“, solargespeiste MP3-Palyer, aufgespielt werden. Es sei geplant, diese im September zu verteilen. Damit sollen die laut UNESCO 40 Prozent Analphabeten auf den Salomonen die ganze Bibel in Pidgin, einer auf dem Englischen basierenden Kreolsprache, die auch Verkehrssprache ist, auf den Abspielgeräten hören können.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz mit Sitz in Zürich hat im Jahr 2014 für 46 Projekte direkte Aufwendungen im Rahmen von 2,17 Millionen Franken (2,09 Millionen Euro) geleistet. Wie aus dem Jahresbericht 2014 weiter hervorgeht, trugen private Spenden sowie Schenkungen 54 Prozent zu den Einnahmen bei und institutionelle Geldgeber wie die die „Glückskette“ 32 Prozent, andere ADRA-Landesbüros drei Prozent und die Freikirche der Siebtenten-Tags-Adventisten in der Schweiz sieben Prozent.
Die Arbeitsgruppe Christenverfolgung des Bundesfachausschuss Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik der CDU Deutschlands hat sich unter der Leitung der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ute Granold konstituiert. Dem rund 25-köpfigen Gremium gehören Vertreter des CDU-Bundesverbandes, der Landesverbände und Experten an. Die Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, auf die Lage von bedrängten und verfolgten Christen in der ganzen Welt mit Informationsarbeit in der Gesellschaft aufmerksam zu machen.
Der US-Amerikaner Ethan McGrath ist der Preisträger des „Waltraud-und-Herbert-Blomstedt-Preises“ 2015. Im Anschluss an sein Orgelkonzert, das am 7. Juni im Rahmen der Veranstaltungen des „Tages der offenen Tür“ der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg stattfand, wurde ihm die Auszeichnung überreicht.
In einem offenen Brief haben sich am 5. Juni 38 religiöse Leiter in Australien, welche die großen religiösen Traditionen sowie eine breite Vielfalt von Glaubensrichtungen und Kulturen vertreten, an die australische Regierung gewandt. Sie rufen darin Premierminister Tony Abbott und die Parlamentarier auf, Versuchen zu widerstehen den Begriffsinhalt der Ehe neu zu definieren, teilte Catholic Communications der Erzdiözese Sydney mit.