Starke Kritik an den Auswüchsen des „Gender-Mainstreaming“ hat am 23. April die Journalistin und Autorin Birgit Kelle geübt. In München referierte sie im Rahmen einer Vortragsveranstaltung über Hintergründe und Folgen der deutschen Leitlinie zur Geschlechterpolitik. Gleichzeitig sprach sie sich für die Stärkung eines Familienbildes aus, das den Mann nicht zum „Feind“ und Mutterschaft nicht zum „Problem“ stilisiere.
Am 19. April haben die Delegierten des alle vier Jahre stattfindenden Kongresses des Verbandes evangelischer Frauen in Italien (FDEI) die Adventistin Dora Bognandi zur neuen Präsidentin gewählt.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten verurteilt die fremdenfeindlichen Übergriffe in Südafrika, bei denen mindestens sieben Personen getötet wurden. Gleichzeitig versorgt die Freikirche mit dem Hilfswerk ADRA Südafrika Hunderte von gewaltsam Vertriebenen mit warmen Mahlzeiten, wie Adventist Review (AR), die nordamerikanische Kirchenzeitschrift, mitteilte.
In einer gemeinsamen Mitteilung der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa (CCME), der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) drückten sie ihre Trauer aus über die Hunderten von ertrunkenen Migranten beim Untergang eines Flüchtlingsschiffes. Dieses war am 19. April rund 70 Kilometer von der lybischen Küste gesunken. 28 Menschen konnten laut Angaben der italienischen Regierung gerettet werden, 24 seien tot geborgen worden.
Am 18.4.2007 wurden die drei evangelischen Christen Tilman Geske, Ugur Yüksel und Necati Aydin im osttürkischen Malatya ermordet. Auch wenn die fünf mutmaßlichen Mörder noch am Tatort von der Polizei festgenommen werden konnten, ist bis heute kein Urteil gefällt worden. Seit etwa einem Jahr sind die fünf jungen Männer nicht mehr in Haft, sondern mit elektronischen Fußfesseln versehen in Hausarrest, nachdem die maximale Zeit für eine Untersuchungshaft überschritten war.
Der Präsident der protestantischen Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Sri Lanka bat weltweit um Gebete für eine Gemeinde von fast 80 Mitgliedern, die auf Betreiben buddhistischer Mönche von den lokalen Behörden im Dorf Pitabeddara aufgelöst werden soll.
An der Frühjahrssitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) in Silver Spring, Maryland/USA, informierte am 14. April Robert E. Lemon, Finanzchef der Weltkirche, die Delegierten aus aller Welt über die finanziellen Auswirkungen des erstarkten Dollars und der Abschwächung anderer Währungen für das Budget der Weltkirche.
Seit über 20 Jahren ist die „Woche für das Leben“ die ökumenische Aktion der evangelischen und römisch-katholischen Kirche für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende. In diesem Jahr findet die „Woche für das Leben“ deutschlandweit vom 18. bis zum 25. April statt. Unter dem Jahresthema „Sterben in Würde“ befasst sich die Aktion mit der gesellschaftlichen und politischen Debatte zum assistierten Suizid sowie dem Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen.
Die Pressefreiheit und ihre Bedrohung durch religiös motivierte Gewalttaten waren Thema einer Podiumsdiskussion „Spott über Gott“. Dazu hatten die Friedrich-Naumann-Stiftung, Reporter ohne Grenzen und die Tageszeitung „Die Welt“ am 14. April Journalisten und Religionsvertreter eingeladen.
Auch am 14. April, dem ersten Jahrestag der Entführung von 232 Mädchen im Osten Nigerias durch die islamistische Terrormiliz Boko Haram, versorgte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Nigeria Hunderte Vertriebene, die durch die Unruhe entwurzelt wurden, teilte ADRA International mit.