Das repressive neue weißrussische Religionsgesetz, das Ende Dezember 2023 unterzeichnet wurde und am 5. Juli 2024 in Kraft treten soll, verlangt weiterhin von allen Religionsgemeinschaften eine staatliche Registrierung, bevor sie existieren dürfen. Auch verbiete es weiterhin die Tätigkeit nicht registrierter religiöser Organisationen. Alle registrierten Religionsgemeinschaften müssten sich zwischen dem 5. Juli 2024 und dem 5. Juli 2025 erneut registrieren lassen, berichtet die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“.
In den vergangenen 15 Jahren war Božidar Mihajlović, Geschäftsführer der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Bosnien und Herzegowina, an verschiedenen Projekten zur Friedensförderung in Bosnien und Herzegowina beteiligt. In einem Land, das vom Krieg (1992 – 1995) zutiefst gezeichnet ist und noch immer mit den Folgen zu kämpfen hat, zielen diese Initiativen darauf ab, Gräben zu überbrücken und die Verständigung zwischen der heterogenen Bevölkerung zu fördern, so Mihajlović.
Die Suppenküche „Nachschlag“ des Advent-Wohlfahrtswerks (AWW) in Ludwigsburg hat im vergangenen Jahr am 2. Weihnachtsfeiertag über 120 Bedürftige mit einem festlichen Weihnachtsessen verköstigt. Die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren stetig gestiegen.
Am kommenden Samstag, dem 13. Januar, um 10:30 Uhr wird der Jahresanfangsgottesdienst der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten auf Hope TV ausgestrahlt und auch in vielen adventistischen Kirchengemeinden mitverfolgt. Die Predigt zum Jahresmotto („Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen“, 1. Korinther 16,14) hält Pastor Johannes Naether, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland.
Die Gemeinde Darjiwka, 20 Kilometer nordöstlich von Cherson (Südukraine), hat im Dezember 2023 von der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Ukraine sowie mit Unterstützung von ADRA International eine mobile Trinkwasser-Aufbereitungsanlage erhalten.
Die Leitungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz, Österreich und Deutschland haben ihre Kirchenmitglieder im deutschsprachigen Raum an den vier Sonntagen im Januar zu einem gemeinsamen Gebet eingeladen. Die Gebetstreffen finden online per Zoom statt.
Der Vatikan hatte am 18. Dezember 2023 das Dokument „Fiducia supplicans über die pastorale Sinngebung von Segnungen“ vom Dikasterium für die Glaubenslehre, als oberste Glaubensbehörde der römisch-katholischen Kirche, veröffentlicht. Dazu hat das Glaubensdikasterium am 4. Januar 2024 eine Pressemitteilung mit Klarstellungen herausgegeben. In ihr wird die Kritik vor allem von afrikanischen Bischöfen der katholischen Kirche an der Segenserlaubnis für „irreguläre“ Paare aufgegriffen. Es wird festgestellt, dass die Bischöfe Priestern nicht pauschal verbieten können, homosexuelle Paare oder solche in zivilen Zweitehen informell zu segnen. Der Segensakt sei keine Lossprechung, und ihn zu erlauben keine Häresie (abweichende Lehre).
│ Im Bibelgespräch, der sogenannten „Sabbatschule“, im ersten Teil des adventistischen Gottesdienstes am Samstag (Sabbat), wird weltweit jeweils während einem Vierteljahr über dasselbe biblische Thema in Gruppen diskutiert. Die Gesprächsteilnehmenden können sich während der Woche mithilfe des entsprechenden Wochenabschnitts im Bibelstudienheft darauf vorbereiten. Im ersten Quartal 2024 geht es um die Psalmen, die eine Sammlung der „Gebete und Hymnen der Bibel par excellence“ darstellen, wie es in der Einführung zum Bibelstudienheft heißt.
Heather-Dawn Small, langjährige Leiterin der Abteilung Frauen der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten, ist am 2. Januar an Krebs gestorben. Sie wurde 66 Jahre alt.
Der Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Bischof Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, und der Dozent für Missiologie und Leiter des WEA-Netzwerks für Frieden und Versöhnung, Prof. Dr. Johannes Reimer, unterbreiteten elf Vorschläge im Sinne einer strategischen Definition der Übermittlung der christlichen Botschaft im 21. Jahrhundert. Diese seien nicht als offizielle Erklärung oder Grundsatzprogramm der WEA zu verstehen, schreibt „Bonner Querschnitte“, sondern basierten auf der langjährigen Erfahrung der beiden Professoren.