Das Akutkrankenhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf feierte im April 2020 sein 100-jähriges Jubiläum. Wegen der Corona-Pandemie konnte der Festakt mit dem Jubiläumsgottesdienst erst am 10. September 2022 im Audimax der Freien Universität Berlin stattfinden. Während das Krankenhaus inzwischen 102 Jahre alt ist, feierte die am 1. Juli 1922 gegründete Akademie Waldfriede als staatlich anerkannte Krankenpflegeschule das 100-jährige Bestehen.
Seit fünf Jahren existiert die Suppenküche Nachschlag des Advent-Wohlfahrtswerkes in Ludwigsburg. In diesem Jubiläumsjahr nahm sie bei der Aktion „Gut wir hier. Gut fürs Wir“ der Supermarktkette Aldi Süd teil und gewann den 1. Platz in der Aldi-Filiale Freiberg am Neckar, der mit einem Preisgeld von 1.500 Euro verbunden war.
Vom 1. bis 5. September haben sich mehr als 60 Personen, die adventistische Christen sind oder waren und dem LGBTQIA+-Spektrum angehören, in Aeschiried, im Berner Oberland, getroffen. Dazu gehörten auch Freunde, Angehörige und Unterstützende. Das 21. Europäische SDA-Kinship Treffen fand dieses Jahr zum ersten Mal in der Schweiz statt. Die Teilnehmenden kamen vorwiegend aus deutschsprachigen und anderen europäischen Ländern aber auch aus den USA, Venezuela und Kolumbien.
Die britische Königin Elisabeth II. ist am 8. September, im Schloss Balmoral in Schottland, ihrem Sommersitz und Rückzugsort, gestorben. Sie wurde 1926 geboren und war seit 1952 Königin von Großbritannien und Nordirland sowie formelles Oberhaupt der Commonwealth-Staaten. „Wir schließen uns dem Volk des Vereinigten Königreichs, den Nationen des Commonwealth und der Welt an, um der königlichen Familie unser aufrichtiges Beileid zum Tode Ihrer Majestät, Königin Elisabeth II., zu bekunden. Ihr Tod markiert das Ende der modernen elisabethanischen Ära und steht für 70 Jahre engagierten Dienstes“, so die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Großbritannien in einer Mitteilung auf ihrer Webseite.
Die Septemberausgabe der Kirchenzeitschrift Adventisten heute befasst sich im Titelthema mit Sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen im kirchlichen Kontext. Denn dies ist nicht nur ein Thema der großen Kirchen, sondern sie findet auch in freikirchlichen Gemeinden statt – auch in adventistischen Kirchengemeinden. Sie sollten jedoch ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche sein, so heißt es im Editorial der Ausgabe.
Im Bibelhaus Erlebnismuseum in Frankfurt am Main ist vom 5. September bis 30. November die Wechselausstellung „Drum weg mit ihnen! Luthers Sündenfall gegen die Juden“ zu sehen. Die Ausstellung im Change-Room des Museums zeigt Luthers ambivalente, intolerante, ja aggressive Haltung gegenüber dem Judentum seiner Zeit. Sie wurde im „Evangelischen Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau ImDialog“ erstellt.
Im Verlag V & R unipress (Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen) ist das Buch von Professor Stefan Höschele mit dem Titel Adventist Interchurch Relations – A Study in Ecumenics erschienen. Das Werk, eine überarbeitete Habilitationsschrift, stellt die erste umfassende Analyse adventistischer zwischenkirchlicher Beziehungen dar, einer weltweiten Kirche mit 21 Millionen Mitgliedern, deren Haltung zur Ökumene bisher wenig erforscht wurde.
Als Teil eines humanitären Projektes, an demdie Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz maßgeblich beteiligt ist, und das in Zusammenarbeit mit ADRA Ukraine realisiert wird, wurden am 20. August zwei Kleintransporter von ADRA-Freiwilligen aus der Schweiz in die Ukraine gefahren und dort an die Verantwortlichen übergeben.
Die evangelische und die römisch-katholische Kirche wollen im Zuge der Energiepreispauschale die zusätzlich entstehende Einnahme aus der Kirchensteuer zur Unterstützung der von der Energiepreiskrise besonders betroffenen Menschen verwenden. Eine entsprechende Empfehlung haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam mit den evangelischen Landeskirchen und die römisch-katholische Deutsche Bischofskonferenz (DBK) an die für die Verwendung des Kirchensteueraufkommens zuständigen Gremien in den Diözesen und Landeskirchen gegeben.
Die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) vom 31. August bis 8. September findet in Karlsruhe statt und steht unter dem Motto: „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“. In einem Offenen Brief wendet sich Church and Peace zusammen mit verschiedenen ökumenischen Friedensorganisationen an den Zentralausschuss des ÖRK und an die Delegierten der Vollversammlung 2022. Darin wird die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die anstehende ÖRK-Vollversammlung eine Plattform des Dialogs und der Verständigung werde. Church and Peace beteilige sich aktiv an diesem Dialog und gestalte Teile des öffentlich zugänglichen Begegnungsprogramms wie des Vollversammlungsprogrammes mit.