Die Delegierten der 61. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in St. Louis, Missouri, USA, haben am 7. Juni weitere Verantwortungsträger der Weltkirchenleitung gewählt. Erton Köhler wurde als Exekutivsekretär wiedergewählt, auch Finanzvorstand (Schatzmeister) Paul Douglas wurde erneut in diese Position gewählt. Darüber hinaus stimmten die Delegierten für die Empfehlung des Nominierungsausschusses zur Besetzung der sieben Vizepräsidenten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung).
In der Ukraine herrscht seit über 100 Tagen ein furchtbarer Krieg. Seit Tag eins des Krieges ist die internationale Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA bei der Versorgung der Zivilgesellschaft im Einsatz und organisiert Evakuierungen. An den ukrainischen Grenzen in Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien, Ungarn und der Slowakei nimmt ADRA geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer auf und organisiert Weitertransporte. Auch in Deutschland hilft ADRA im adventistischen Bündnis „Gemeinsam für Geflüchtete“ mit der Theologischen Hochschule Friedensau und dem Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) bei der Versorgung und Unterbringung der Schutzsuchenden. ADRA Deutschland finanziert ihre humanitäre Arbeit durch Spenden, Bündnispartner, wie die Aktion Deutschland Hilft, und mit Unterstützung des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik.
Die Delegierten der 61. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in St. Louis, Missouri, USA, stimmten für die Empfehlung des Nominierungsausschusses, Ted N. C. Wilson (72) am 6. Juni 2022 als Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) wiederzuwählen. Mit ihrem Votum bestätigten die Delegierten Wilson, der seit 2010 in dieser Funktion amtiert, für den Zeitraum 2022-2025. Es wird seine dritte Amtszeit als Präsident der adventistischen Weltkirchenleitung sein.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hält in ihrer 159-jährigen Geschichte die 61. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) vom 6. bis 11. Juni in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri in hybrider Form – analog und digital – ab. Die 2.700 Delegierten aus der ganzen Welt müssen nicht nur untergebracht werden, sondern sind darauf angewiesen, rechtzeitig und schnell die notwendigen Informationen zu erhalten. Daniel Bogdanov, Webmaster der Kommunikationsabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) hat eine digitale Anwendung, die „GC Session 2022 St. Louis App“, für Apple- als auch für Android-Geräte, entwickelt.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hält ihre 61. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) vom 6. bis 11. Juni in St. Louis (US-Bundesstaat Missouri) ab. Die Veranstaltung, die aufgrund der weltweiten Coronavirus-Pandemie von 2020 auf dieses Jahr verschoben wurde, wird diesmal in hybrider Form – analog und digital - stattfinden. Anstelle der üblichen zahlreichen Nebenveranstaltungen und der Ausstellung in einer Messehalle werden diese Angebote auf einer digitalen Plattform ermöglicht und somit Menschen aus aller Welt zugänglich gemacht.
Zum Wintersemester 2022 beginnt ein besonderes Studienangebot am Fachbereich Christliches Sozialwesen der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg. An einem Studium Interessierte, die in sozialen, pädagogischen und gesundheitsbezogenen Arbeitsfeldern tätig sind, können neben ihrem Beruf einen akademischen Abschluss erwerben.
Die Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, und die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Europa mit Sitz in Brüssel/Belgien haben in einem Memorandum ihr gegenseitiges Interesse an einer Fortführung der Zusammenarbeit bekundet.
Die Querdenkerbewegung ist mit dem Aufkommen der Corona-Pandemie in Deutschland bekannt geworden. In sogenannten Hygiene-Demonstrationen marschierte ein buntes Durcheinander an alternativen Milieus auf, die scheinbar nichts anderes als der gemeinsame Protest vereinte. Der Rechtsextremismusexperte und Publizist Andreas Speit geht in seinem neusten Buch den verschiedensten alternativen Milieus nach und zeigt auf, dass sich in den jeweiligen Weltbildern Gemeinsamkeiten finden lassen. Die Querdenkerbewegung ist dabei als Sammelbecken für die nicht dem Mainstream zugehörigen Milieus zu verstehen, wie beispielsweise die Veganerszene, Tierrechtler, Anthroposophen, Reichsbürger, Esoteriker und Mitglieder der Bewegung der völkischen Landnahme. All diesen Gruppen werden einzelne Kapitel gewidmet.
Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika veröffentlichte ein Statement zum Amoklauf an der Robb-Grundschule in Uvalde, Texas, vom 24. Mai, bei der ein 18-jähriger Schütze das Feuer eröffnete und 19 Kinder sowie zwei Erwachsene tötete. Darin schreibt sie: „Dies ist die tödlichste Schießerei an einer Schule in der Geschichte des Bundesstaates, und unsere Herzen schreien vor Entsetzen und Wut über diese schreckliche Tat.“
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) war im Rahmen des 102. Deutschen Katholikentags zentral in der Innenstadt von Stuttgart präsent. Auf dem Kleinen Schlossplatz wurde die „ACK-Polis“ als ökumenisches Begegnungs- und Gesprächszentrum errichtet.