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Deutsche Mennonitin wird Generalsekretärin von „Church and Peace“

Das europäische ökumenische Netzwerk Church and Peace hat Lydia Funck zum 1.4.2017 zur neuen Generalsekretärin berufen. Sie ist Mitglied der Mennonitengemeinde Bad Königshofen und hat zu Beginn des Jahres ihr Studium der Friedens- und Konfliktforschung an der Philipps-Universität Marburg mit dem Masterabschluss beendet.

Evangelische Allianz: Messianische Juden und Christen gehören zusammen

Der Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) hat sich bei seiner Frühjahrssitzung einstimmig hinter die Erklärung der württembergischen ChristusBewegung Lebendige Gemeinde zu Israel und zu messianischen Juden gestellt. Sie trägt den Titel „…die Wurzel trägt dich“.

Gemeinsam Türöffner für Gottes Wirklichkeit sein

Die Basis der Taufe sei Ansporn, als Christen gemeinsam Türöffner für Gottes Wirklichkeit zu sein. Dies sagte Bischof Karl-Heinz Wiesemann (Speyer), Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), im Gottesdienst anlässlich der Erinnerung an 10 Jahre Taufanerkennung im Dom zu Magdeburg, den die ACK am 29. März feierte. 2007 hatten elf Mitgliedskirchen der ACK die gegenseitige Taufanerkennung unterzeichnet. Außerdem diskutieren die 50 Delegierten der ACK-Mitgliederversammlung mit den Beauftragten der Kirchen bei der Bundesregierung über die Rolle der Religion im öffentlichen Raum.

Mit vereinten Kräften für die Menschen

„Als Freikirchen wollen wir einen Beitrag für die Menschen in unserem Land leisten, und mit vereinten Kräften können wir das besser.“ Mit diesen Worten hat der neue Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), Pastor Christoph Stiba (49), nach der Vorstandswahl am 28. März in Magdeburg die Bedeutung der VEF hervorgehoben.

Frieden ist möglich, aber nicht ohne Konflikt

Zum Gespräch über das neue „Handbuch Friedensethik“ lud die Evangelische Akademie nach Berlin ein. Dass Friede in dieser Welt nötig ist, dürfte unumstritten sein, doch die Meinungen gehen auseinander, wie er durchgesetzt und erhalten werden kann. Dabei wird zur Lösung von Konflikten als „ultima ratio“ (letztes Mittel) auch die Anwendung von militärischer Gewalt nicht ausgeschlossen. Der mennonitische Friedensethiker Fernando Enns setzt dagegen auch bei einer humanitären Katastrophe wie im Syrien-Konflikt auf ein gewaltfreies Engagement.

Schweden: Zugangsprüfung für höhere Bildung auch sonntags möglich

Ab 2018 soll die Zugangsprüfung für höhere Bildung in Schweden (Swedish Scholastic Aptitude Test, SweSAT), die bisher landesweit im Frühling und Herbst jeweils an einem Samstag durchgeführt wurde, an einem der beiden Termine nun auch am Sonntag absolviert werden können. Diese Prüfung ist eine der Möglichkeiten, Zugang zum Hochschulstudium zu erhalten. Laut schwedischen Medienberichten stamme die Initiative zu diesem alternativen Prüfungstag von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die sich beim nationalen Rat für Hochschulbildung in Schweden dafür eingesetzt habe, wie die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) am 23. März berichtete.

Kongo: Neue adventistische Universität eröffnet

Wie die amerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) am 22. März mitteilte, wurde die Adventistische Universität von West Kongo (Adventist University of West Congo) in der Hauptstadt Kinshasa der Demokratischen Republik Kongo eröffnet. Dort sollen Pastoren ausgebildet werden, die die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in dieser Region dringend benötigt.

ADRA hilft nach Flut-Katastrophe in Peru

In Peru haben anhaltende Regenfälle zu schweren Überflutungen geführt. Mehr als 70.000 Menschen haben ihre Häuser verloren, mindestens 72 wurden getötet. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA verteilte gemeinsam mit anderen lokalen Nichtregierungsorganisationen 84.212 Kilogramm Hilfsgüter und 31.527 Kilogramm Kleidung, die über Spendenaufrufe in den lokalen Medien gesammelt wurden.

Dynamissio: Gemeindekongress in Berlin eröffnet

Vom 23. bis 25. März findet im Berliner Velodrom der missionarische Gemeindekongress Dynamissio mit rund 2.300 Teilnehmenden statt. Durch Vorträge, Foren, Musik und Begegnung unter den zentralen Themen „Evangelium“, „Gemeinde“ und „Gesellschaft“ möchte Dynamissio einen Beitrag zu einem glaubwürdig gelebten Christsein im 21. Jahrhundert leisten.

Russland: Justizministerium will Verbot von Jehovas Zeugen

Am 21.2.2017 gab das Justizministerium der Russischen Föderation für die Zentrale von Jehovas Zeugen in Russland eine neue Verfügung heraus. Das Ministerium verlangte von der Zentrale Angaben über alle 2.277 Versammlungen (Gemeinden) der Zeugen Jehovas in ganz Russland. Nach Angaben der Glaubensgemeinschaft habe das Russische Justizministerium inzwischen beim Obersten Gerichtshof beantragt, „die Religionsorganisation, die Zentrale von Jehovas Zeugen, für extremistisch zu erklären, ihre Tätigkeit zu verbieten und sie aufzulösen“.