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Moskau und Rom wollen gemeinsam mehr für verfolgte Christen tun
Der Heilige Stuhl und das Moskauer Patriarchat wollen ihre Zusammenarbeit im Hinblick auf die Situation der verfolgten Christen im Nahen Osten und anderen Weltregionen verstärken. Dies ist ein Ergebnis der Veranstaltung „Der Dialog geht weiter“, die am 12. Februar auf Einladung der katholischen Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und des Instituts für Ökumenische Studien in Freiburg/Schweiz, eines der Kompetenzzentren der Theologischen Fakultät der dortigen Universität, zum ersten Jahrestag des aufsehenerregenden Treffens zwischen Papst Franziskus und Patriarch Kyrill I. stattgefunden hat.
Norwegen: Vereinigung adventistischer Gesundheitsfachleute gegründet
Junge Erwachsene haben auf einer Tagung von 150 Gesundheitsfachleuten und Pastoren am 5. Februar in Oslo/Norwegen die Vereinigung adventistischer Gesundheitsfachleute in Norwegen gegründet (Syvendedags Adventistenes Helsearbeiderforening, SAHA). Laut einem Bericht der Kommunikationsabteilung der Adventisten in Norwegen soll damit die Zusammenarbeit von Gesundheitsfachleuten und Pastoren gefördert werden, um den Bedürfnissen der Menschen in den jeweiligen Gemeinwesen besser entsprechen zu können.
Seit 490 Jahren wieder eine internationale Täuferkonferenz in Augsburg
Die Stadt Augsburg war in den Jahren der Reformation ab 1526 auch Zentrum der Täuferbewegung und damit ein Entstehungsort der heutigen Freikirchen. Im August 1527 trafen sich in der Fuggerstadt führende Vertreter der Täufer aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich. Sie tagten an wechselnden Orten, um der Verfolgung durch den Stadtrat zu entgehen. Die meisten Teilnehmer wurden jedoch auf der Heimreise gefangengenommen und hingerichtet. Dadurch erhielt das Treffen die Bezeichnung „Märtyrersynode“. Später vertrieb die Obrigkeit alle Täufer aus der Stadt. Die am 12. Februar in Augsburg eröffnete Dekade „Renewal 2027“ (Erneuerung 2027) ist eine auf zehn Jahre angelegte Veranstaltungsreihe der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK). Sie will an die Anfänge der Täuferbewegung vor 500 Jahren erinnern und zugleich die weltweite „Geschwisterschaft“ der heutigen täuferisch-mennonitischen Gemeinden betonen.
Adventisten gratulieren Steinmeier
Der erste Vorsitzende der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Pastor Johannes Naether (Hannover), hat Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Namen der Freikirche in einem Schreiben zu dessen Wahl zum 12. Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland gratuliert.
Adventisten begegnen Flüchtlingen auf Lampedusa
Eine kleine Delegation von Verantwortlichen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien hat die Mittelmeer-Insel Lampedusa und ein Flüchtlingsprojekt in Castel Volturno/Italien besucht, um sich über Möglichkeiten zur Mitarbeit und Hilfe bei der Flüchtlingsarbeit zu informieren.
EAK kritisiert Bundeswehr-Werbung unter Minderjährigen
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Rekrutierung Minderjähriger und die Werbung der Bundeswehr in Schulen sowie in sozialen Medien für den Militärdienst erneut kritisiert. Anlass ist der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten („Red Hand Day“), der seit 2002 jährlich am 12. Februar begangen wird und an das Schicksal von Kindern erinnert, die zum Einsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden.
Evangelische Allianz weist auf Rechtslage bei Abtreibungen hin
Die Reaktionen um das „Nein“ von Thomas Börner, Chefarzt der Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg/Niedersachsen, zu Abtreibungen veranlasst die Deutsche Evangelische Allianz zu dem Hinweis, dass nach der gegenwärtigen Rechtslage in Deutschland eine Abtreibung „höchstens die Ausnahme“ sein könne, nicht jedoch die Regel. Das Netzwerk evangelisch-reformatorisch gesinnter Christen aus den verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften beklagt, dass es mit etwa 100.000 registrierten Abtreibungen in Deutschland pro Jahr bei den Schwangerschaftsabbrüchen nicht mehr um außergewöhnlich begründete Notsituationen gehe, sondern ein „unkontrolliertes Massenphänomen“ eingetreten sei.
Zwei Bibelübersetzungen für ökumenische Gottesdienste
In einem ökumenischen Gottesdienst in Stuttgart haben sich der Vorsitzende der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford- Strohm, offiziell gegenseitig die beiden neuen Bibelübersetzungen überreicht. Lutherbibel und Einheitsübersetzung sollen künftig zusammen in ökumenischen Gottesdiensten verwendet werden.
Frankreich: Adventisten eröffnen „Internationales Zentrum für Religionsfreiheit und öffentliche Angelegenheiten“
Am 4. Februar wurde in Collonges, auf dem „Campus Adventiste du Salève“, der adventistischen Hochschule in Frankreich, das erste Internationale Zentrum für Religionsfreiheit und öffentliche Angelegenheiten der Adventisten eingeweiht.
El Salvador: Adventisten helfen bei Alphabetisierung der Bevölkerung
Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in El Salvador feierte vor kurzem das zehnjährige Bestehen ihres Alphabetisierungs-Programms. Wie Adventist News Network (ANN) mitteilte, können knapp elf Prozent der über 15-Jährigen in El Salvador nicht lesen und schreiben.