Mit 153 zu 5 Stimmen bestätigte der Exekutivausschuss der adventistischen Kirchenleitung Pastor G. Alexander Bryant zum neuen Kirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD). Zuvor wurde er von einem Nominierungskomitee dem Exekutivausschuss der NAD als neuer Präsident vorgeschlagen und von diesem am 7. Juli gewählt und dem Exekutivausschuss der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) zur Bestätigung der Wahl empfohlen. Am 9. Juli traf sich dieser in einer Konferenzschaltung und bestätigte Glenward Alexander ("Alex") Bryant zum neuen Kirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD).
2020-07-10T08:02:00.000Z
Am vergangenen Wochenende (3.-5.07.2020) hat die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in einer besonderen Live-Stream-Veranstaltung ihren strategischen Schwerpunkt für die Jahre 2020-2025 vorgestellt. Aufbauend auf dem 2015 begonnenen Thema "Reach the World" (die Welt erreichen) will die Initiative „I Will Go“ (Ich werde hingehen) in den nächsten fünf Jahren erneut einen missionarischen Schwerpunkt der weltweiten Glaubensgemeinschaft setzen.
2020-07-06T21:59:22.000Z
Im ersten Teil des adventistischen Gottesdienstes, den Bibelgesprächskreisen („Bibelschule“), wird weltweit jeweils während eines Vierteljahres über dasselbe biblische Thema in Gruppen diskutiert. Die Gesprächsteilnehmenden können sich während der Woche mithilfe des entsprechenden Wochenabschnitts im Bibelstudienheft darauf vorbereiten. Im dritten Viertel 2020 lautet das Thema „Freunde für Gott gewinnen“. Dabei geht es um die „Missio Dei“, dem an der 5. Weltmissionskonferenz 1952 geprägten Begriff, wonach Gott selbst durch Jesus Christus in die Welt gekommen ist, um sich den Menschen bekannt zu machen und die bestehende Entfremdung zu überwinden.
2020-06-26T10:12:26.000Z
„Die Bewegung in den USA, die auf die Wiederkunft Jesu wartete, war untrennbar mit der Forderung verbunden, die Sklaverei abzuschaffen und den Unterdrückten gleiche Rechte zu gewähren“, schreibt Kevin M. Burton in einem Artikel des Adventist Review AR, nordamerikanische Kirchenzeitschrift. Adventistische Pioniere hätten sich gegen die Sklaverei, die Todesstrafe und die Rassentrennung auch politisch engagiert und das in einer Zeit, als erst eine kleine Minderheit gegen Rassismus protestiert habe. Zudem hätten sich einige Adventisten auch im Schleusernetzwerk „Underground Railroad“, zur Rettung entflohener Sklaven, engagiert. Motiviert habe sie dazu ihr Glaube. Sie hätten den Protest gegen systemischen Rassismus als wichtigen Aspekt in ihre Glaubensüberzeugungen integriert, so Kevin Burton.
2020-06-25T14:59:53.000Z
Rund 42.000 Personen habe das Netzwerk der 31 europäischen Landesbüros der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA von Beginn der Corona-Krise im März unterstützt und das werde bis zum Ende des Som-mers fortdauern, berichtet Maja Ahac vom ADRA Europe Büro in Brüssel in einer Pressemeldung.
2020-06-24T08:54:55.000Z
Biblische, historische und ethische Gesichtspunkte Buchrezension: „Adventisten und Militärdienst: Biblische, historische und ethische Gesichtspunkte“ („Adventists and Military Service: Biblical, Historical and Ethical Perspectives“), Frank M. Hasel, Barna Magyarosi und Stefan Höschele (Hrsg.), Madrid: Safeliz, 2019, 225 Seiten, Paperback, 18.99 US-Dollar, 14.99 Euro, ISBN 978-84-7208-709-5.
2020-06-17T19:42:01.000Z
Die adventistische Oakwood Universität in Huntsville im Bundesstaat Alabama/USA hat ein Stipendium in Erinnerung an den durch Polizeigewalt getöteten Afro-Amerikaner George Floyd eingerichtet. Damit beantwortete sie den Aufruf von Präsident Dr. Scott Hagen von der North Central Universität in Minneapolis/USA, George-Floyd-Memorial-Stipendien zur Unterstützung von Studenten ermöglichen. Während der Trauerfeier für George Floyd am 4. Juni forderte Hagen laut Forbes.com „jeden Universitätspräsidenten in den Vereinigten Staaten auf, ein eigenes George Floyd Stipendium zu ermöglichen“.
2020-06-13T22:16:44.000Z
Am letzten Freitag (05.06.) hatte das internationale Filmprojekt „Uncertainty“ (Unsicherheit) Premiere - ein Film über Ängste, Lebensentscheidungen und Glauben. Auf der internationalen Tagung Medienschaffender der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten letztes Jahr in Jordanien (GAIN) fand das Projekt unter etlichen anderen Vorschlägen die größte Zustimmung.
2020-06-12T10:04:42.000Z
In ganz Australien und Neuseeland hat die Sanitarium Health Food Company (Lebensmittelproduktion), ein Unternehmen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, im Jahr 2020 Lebensmittel für Bedürftige im Wert von über 615.000 Euro gespendet. Damit wurde gemeinsam mit langjährigen Partnerorganisationen im kommunalen Bereich wie Lebensmittelausgabestellen oder den Hilfswerken ADRA oder Eat Up, das auch Kindern in der Schule Mittagessen zur Verfügung stellt, Einzelpersonen und Kommunen geholfen, die unter den Folgen der Buschbrände und COVID-19 leiden, berichtet die Kirchenzeitschrift für den südpazifischen Raum Adventist Record AR.
2020-06-11T18:35:32.000Z
In einer Stellungnahme zu den jüngsten Ereignissen in den USA verurteilt Michael Kruger, Präsident der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International den Rassismus und die daraus resultierende Ungleichbehandlung in den USA. Das Hilfswerk habe seit über 30 Jahren in über 100 Entwicklungsländern auf der ganzen Welt Ungleichheit, Armut, Hunger und Verzweiflung miterlebt und dafür gekämpft, sie zu beheben. „Ungleichheit und Hoffnungslosigkeit sind nicht nur in den Entwicklungsländern verbreitet und wir von ADRA können nicht länger Ungerechtigkeit weltweit bekämpfen, ohne die Ungerechtigkeit hier, wo wir leben, in den Vereinigten Staaten, einzugestehen“, so Kruger.
2020-06-09T20:04:03.000Z