Die Zahl der Menschen, die vor Gewalt, Krieg, Verfolgung oder Klimawandel fliehen, wächst Jahr für Jahr. Die Entscheidung, das eigene Zuhause zu verlassen, ist oft keine freiwillige und keine leichte. Vor diesem Hintergrund erklärte die UN-Vollversammlung im Dezember 2000 den 20. Juni zum weltweiten Gedenktag für Geflüchtete.
Die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, habe mobile Wäschereien zur Unterstützung von COVID-19-Opfern bereitgestellt, da in den letzten Tagen ein abrupter Anstieg der Infektionen verzeichnet worden sei, berichtet die Nachrichtenabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung in Südamerika.
Biblische, historische und ethische Gesichtspunkte Buchrezension: „Adventisten und Militärdienst: Biblische, historische und ethische Gesichtspunkte“ („Adventists and Military Service: Biblical, Historical and Ethical Perspectives“), Frank M. Hasel, Barna Magyarosi und Stefan Höschele (Hrsg.), Madrid: Safeliz, 2019, 225 Seiten, Paperback, 18.99 US-Dollar, 14.99 Euro, ISBN 978-84-7208-709-5.
Die adventistische Oakwood Universität in Huntsville im Bundesstaat Alabama/USA hat ein Stipendium in Erinnerung an den durch Polizeigewalt getöteten Afro-Amerikaner George Floyd eingerichtet. Damit beantwortete sie den Aufruf von Präsident Dr. Scott Hagen von der North Central Universität in Minneapolis/USA, George-Floyd-Memorial-Stipendien zur Unterstützung von Studenten ermöglichen. Während der Trauerfeier für George Floyd am 4. Juni forderte Hagen laut Forbes.com „jeden Universitätspräsidenten in den Vereinigten Staaten auf, ein eigenes George Floyd Stipendium zu ermöglichen“.
Am letzten Freitag (05.06.) hatte das internationale Filmprojekt „Uncertainty“ (Unsicherheit) Premiere - ein Film über Ängste, Lebensentscheidungen und Glauben. Auf der internationalen Tagung Medienschaffender der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten letztes Jahr in Jordanien (GAIN) fand das Projekt unter etlichen anderen Vorschlägen die größte Zustimmung.
In ganz Australien und Neuseeland hat die Sanitarium Health Food Company (Lebensmittelproduktion), ein Unternehmen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, im Jahr 2020 Lebensmittel für Bedürftige im Wert von über 615.000 Euro gespendet. Damit wurde gemeinsam mit langjährigen Partnerorganisationen im kommunalen Bereich wie Lebensmittelausgabestellen oder den Hilfswerken ADRA oder Eat Up, das auch Kindern in der Schule Mittagessen zur Verfügung stellt, Einzelpersonen und Kommunen geholfen, die unter den Folgen der Buschbrände und COVID-19 leiden, berichtet die Kirchenzeitschrift für den südpazifischen Raum Adventist Record AR.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland führt gegenwärtig eine Online-Umfrage zum Thema „Nachhaltigkeit“ unter ihren Mitgliedern durch.
In einer Stellungnahme zu den jüngsten Ereignissen in den USA verurteilt Michael Kruger, Präsident der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International den Rassismus und die daraus resultierende Ungleichbehandlung in den USA. Das Hilfswerk habe seit über 30 Jahren in über 100 Entwicklungsländern auf der ganzen Welt Ungleichheit, Armut, Hunger und Verzweiflung miterlebt und dafür gekämpft, sie zu beheben. „Ungleichheit und Hoffnungslosigkeit sind nicht nur in den Entwicklungsländern verbreitet und wir von ADRA können nicht länger Ungerechtigkeit weltweit bekämpfen, ohne die Ungerechtigkeit hier, wo wir leben, in den Vereinigten Staaten, einzugestehen“, so Kruger.
Die Corona-Krise und ihre Beschränkungen haben einen geringen Einfluss auf das seelische, geistliche und soziale Wohlbefinden der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Das ergab eine Studie des Instituts für ganzheitliches Wohlbefinden und Resilienz in Bremen.
„In dieser Zeit der Schmerzen und Unruhen in den Vereinigten Staaten gilt unser Mitgefühl weiterhin allen, die gelitten haben, und insbesondere den Familien von Ahmaud Arbery, Breonna Taylor und George Floyd, deren Leben auf tragische Weise zu Ende ging“, sagte Pastor Ted Wilson in einer Meldung am 1. Juni. „Als Siebenten-Tags-Adventisten stehen wir weltweit zusammen, um Rassismus, Intoleranz, Hass, Vorurteile und Gewalt in all ihren unzähligen Formen zu verurteilen“, so Wilson.