Die Bedingungen für Religionsfreiheit haben sich im Jahr 2017 global weiter verschlechtert, heißt es im Jahresbericht 2018 der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (United States Commission on International Religious Freedom, USCIRF) an das US-Außenministerium. Die Kommission schlägt dem US-Außenministerium für 2018 16 Länder für die Kategorie der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“ („countries of particular concern“) vor. Ferner gibt die USCIRF diesbezügliche Handlungs-Empfehlungen an den Präsidenten, den Außenminister und den Kongress ab.
Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ hat im vergangenen Jahr mehr als 61,8 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Das ist eine leichte Steigerung um 50.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Neben Spenden und Kollekten erhielt „Brot für die Welt“ 2017 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED; 54,7 Millionen Euro) und Beiträge Dritter (150,6 Millionen Euro), vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 282,2 Millionen Euro (2016: 273,5 Millionen Euro) zur Überwindung von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit zur Verfügung. Das sind 3,2 Prozent mehr als 2016.
Die derzeitige Hitzewelle macht in Europa Mensch und Natur zu schaffen. In anderen Teilen der Welt sind diese Temperaturen normal und die Menschen haben sich angepasst. Doch immer häufigere und ausgeprägtere Dürrephasen stellen dort neue Herausforderungen dar. Deshalb unterstützt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Betroffene in Äthiopien und Madagaskar mit verschiedenen Maßnahmen gegen die Dürre.
Zwei Sommerlager für Kinder der Siebenten-Tags-Adventisten sowie eine Kirche mussten wegen der ausgedehnten Waldbrände in Kalifornien geschlossen, und die Kinder aus den Camps evakuiert werden, berichtet der unabhängige journalistische Dienst „Adventist Today“.
Am 31. Juli empfing der ägyptische Premierminister, Mostafa Madbouly, gemeinsam mit vier Regierungsbeamten eine sechsköpfige Delegation adventistischer Kirchenleiter, darunter auch Pastor Ted Wilson, Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten. Das Treffen in einem Regierungspalast in Kairo sei auf Initiative des Premierministers zustande gekommen, und zwar auf ausdrückliche Bitte des ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fatah al-Sisi, wie der Premier seinen Gästen mitteilte. Das Staatsfernsehen habe das Gespräch zweimal in den Abendnachrichten erwähnt, berichtet „AdventistMission.org“.
Vom 24. bis 27. Juli fand auf Einladung des US-Außenministeriums in Washington, D.C., das erste Gipfeltreffen dieser Art zur Religionsfreiheit statt. Es brachte Regierungsbeamte aus rund 80 Staaten sowie eine internationale Gruppe von religiösen Leitern und Nichtregierungsorganisationen zusammen. Eingeladen waren auch zwei Adventisten. Während drei Tagen hörten die Teilnehmenden aus erster Hand Berichte über religiöse Verfolgung und suchten nach Wegen zur Förderung der Religionsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht, wie Adventist News Network (ANN) mitteilte.
Am 31. Juli hat die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die seit knapp 120 Jahren in Ägypten tätig ist, am Ramsesplatz, im Zentrum von Kairo, das Ramses Kulturzentrum (Ramses Cultural Center RCC) eingeweiht. Das Gebäude, in dem das Gemeinschafts- und Kulturzentrum sowie die Zentralkirche der Adventisten in Kairo untergebracht sind, war vor 65 Jahren gekauft worden. Das Zentrum stehe nach der zweijährigen Totalsanierung nun der Öffentlichkeit für soziale Dienste und Bildungsangebote zur Verfügung, teilt Adventist News Network (ANN) mit.
Vom 31. Juli bis 4. August findet in Kassel ein weltweiter Jugendleiterkongress der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten („Impact Europe 2018 Germany“) statt. Rund 1.600 Teilnehmende aus 120 Ländern treffen sich unter dem Motto „Pass it on - Equip, Engage, Empower“ („Gib es weiter – ausrüsten, motivieren, befähigen) zu Weiterbildung, Motivation und Austausch.
Das adventistische Krankenhaus Florida Hospital Memorial Medical Center in Daytona Beach, Florida/USA, hat die Auszeichnung „Baby-freundlich“ (Baby-Friendly®) erhalten. Dabei handelt es sich um ein globales Programm, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) unterstützt wird. Wie die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review berichtet, sei das Krankenhaus das einzige in der Region mit diesem Gütesiegel.
Am 23. Juli sind in Griechenland großflächige Waldbrände in der Nähe von Athen ausgebrochen. Medienberichten zufolge kamen dadurch so viele Menschen wie bei keinem anderen Feuer im 21. Jahrhundert in Europa ums Leben. Die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Südosteuropa (tedNEWS) spricht von mehr als 85 Toten, Hunderten von Verletzten und mehr als 1.200 zerstörten Häusern. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA arbeite bereits an der Unterstützung für Betroffene.