Die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) kann in diesem Jahr auf ihr 60-jähriges Bestehen blicken. Das Jubiläum will der evangelische Friedensverband in diesem Sommer mit einer Veranstaltung in Bonn feiern und an die langjährige Arbeit und den Einsatz für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung und die Arbeit für Kriegsdienstverweigerinnen und Kriegsdienstverweigerer erinnern.
Am 2. Februar führte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten am Kirchensitz in Zürich unter rund 20 Pastoren und einer Pastorin in der Deutschschweiz die zweite Erhebung in einem förderdiagnostischen Stress- und Burnout Präventionsprojekt durch. Es soll Erkenntnisse fördern, wie Pastorinnen und Pastoren nachhaltig und kraftvoll leben, mitarbeiten und führen können.
Das Medienzentrum der chinesischen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten produziert die Radio- („Xi-Wang“ – „Hoffnung”) und Fernsehsendungen (Chinese Hope TV) in der Sonderwirtschaftszone Hongkong. Täglich werden laut Adventist World Radio (AWR) acht Millionen adventistische Radio-Podcasts, die auf Mandarin produziert werden, in Festlandchina heruntergeladen. Die Sendungen werden seit 1987 über Kurzwelle von der Pazifikinsel Guam auf Mandarin nach Festlandchina ausgestrahlt.
Rund 1,743 Millionen Besuche zählte das Online-Bibel-Angebot der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) im Jahr 2015. Das entspricht einer Steigerung von fast 28 Prozent gegenüber der Vorjahreszahl von 1,363 Millionen Besuchen. Der deutlich steigenden Nachfrage im Internet steht auch eine erhöhte Zahl bei den gedruckten Bibelausgaben gegenüber. 254.396 deutschsprachige Bibeln verkaufte die DBG im vergangenen Jahr als Buch. Das sind rund 9.000 mehr als 2014. Die Zahl der verkauften Neuen Testamente stieg von 34.562 auf 62.700.
Die gemeinsame Erklärung des Gipfeltreffens (Synaxis) der orthodoxen Kirchenführer zum bevorstehenden Konzil (Heilige und Große Synode der Orthodoxie) wurde mit einem Tag Verspätung am 28.1.2016 veröffentlicht.
Am frühen Morgen des 27. Januar wurden in verschiedenen Schweizer Städten insgesamt 1.000 Grabkreuze auf öffentlichen Plätzen aufgestellt. Das „Bündnis gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln“ bekennt sich laut einer Medienmitteilung zur Aktion und will damit auf die Millionen Hungertoten hinweisen, die durch die Spekulation mit Nahrungsmitteln verursacht würden.
Papst Franziskus hat um Vergebung für das Unrecht gebeten, das Katholiken Angehörigen anderer christlicher Konfessionen zugefügt haben, berichtete Kathpress in Wien. „Wir können das, was passiert ist, nicht ausradieren, aber wir wollen nicht zulassen, dass die Last der vergangenen Schuld weiter dazu beiträgt, unsere Beziehung untereinander zu vergiften“, sagte der Papst am 25. Januar bei einem ökumenischen Abendgebet in Rom. Er bat zugleich um Vergebung für die „Sünde der Kirchenspaltungen“. Sie seien „eine offene Wunde am Körper Christi“.
In Zagreb/Kroatien trafen sich vom 18. bis 19. Januar die Geschäftsleiter der nationalen ADRA-Büros in Europa (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe) mit den adventistischen Kirchenleitern der europäischen Länder. An diesem Treffen mit rund 60 Personen wurden laut der Kommunikationsabteilung der adventistischen Kirchenleitung in Nord- und Südosteuropa (Transeuropäische Division, TED) die Bedürfnisse der Flüchtlinge thematisiert sowie Kooperationsmöglichkeiten zwischen den nationalen ADRA-Büros und den jeweiligen Kirchen zugunsten der Flüchtlinge besprochen.
Dieter Neef ist neuer Finanzvorstand (Schatzmeister) des Nord- und Süddeutschen Verbandes (überregionale Kirchenleitungen in Nord- und Süddeutschland) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Mitglieder beider Verbandsausschüsse wählten ihn einstimmig in getrennter Abstimmung anlässlich einer Sondersitzung in Darmstadt.
Am 20. Januar wurden im Flüchtlingslager Mahama in Anwesenheit der ruandischen Regierungsmitglieder Seraphine Mukantabana, Ministerin für Katastrophen- und Flüchtlingshilfe, sowie Olivier Rwamukwaya, Bildungsminister, und dem UNHCR-Landesvertreter 112 Schulzimmer eingeweiht. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Ruanda baute die vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR finanzierten Gebäude.