Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (European Bureau for Conscientious Objection – EBCO) in Brüssel/Belgien stellt in seinem Jahresbericht fest, dass 2015 kein gutes Jahr für Kriegsdienstverweigerer gewesen sei. In Europa würden nach wie vor Kriegsdienstverweigerer diskriminiert und deren Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen missachtet.
Das Angebot an Radiosendungen für junge Hörer auf dem Hope Channel wird mit regelmäßigen Beiträgen des Redaktionsteams der adventistischen Jugendzeitschrift „Youngsta“ ergänzt. Hinzu kommen die Sendeformate „Fenster auf! Leben entdecken.“ und „Lebenszeichen“ , teilte der Sender mit.
Die Tagung der Interorthodoxen Spezialkommission zur Vorbereitung der Panorthodoxen Synode ist am 18. Dezember in Athen ohne Veröffentlichung eines offiziellen Kommuniqués zu Ende gegangen. Die Delegierten der 14 autokephalen (selbständigen) orthodoxen Kirchen hatten vom 16. bis 18. Dezember in der griechischen Hauptstadt getagt.
Die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland hat die Entscheidung des Deutschen Bundestages zum militärischen Einsatz der Bundeswehr in Syrien kritisiert. Auch der Friedensbeauftragte der EKD, zwei evangelische Friedensverbände und die Siebenten-Tags-Adventisten äußerten sich kritisch.
Wer an den Weihnachtstagen nach Gottesdiensten, Andachten, Christmetten und Krippenspielen sucht, findet auch in diesem Jahr wieder alle notwendigen Informationen unter www.weihnachtsgottesdienste.de.
Eine positive Bilanz haben das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und die christlichen Kirchen Deutschlands bei ihrem gemeinsamen Vorgehen hinsichtlich strittiger Fälle des Kirchenasyls gezogen. Im Februar 2015 hatten sich das BAMF und die Kirchen darauf verständigt, hierfür bis Ende des laufenden Jahres neue Formen der Koordination zu prüfen.
Seit 1998 wird die Aktion „Kinder helfen Kindern“ von der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland durchgeführt. Wie das Hilfswerk mitteilte, seien zum Jahresende 2015 insgesamt 13 LKW mit 35.352 Geschenkpaketen und 4.121 großen Kartons mit zusätzlichen Hilfsgütern (Bettwäsche, Handtücher, Hygieneartikel, Spielzeug etc.) aus Deutschland nach Litauen, Ukraine, Moldau, Albanien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo eingetroffen oder dahin unterwegs, um bedürftigen Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen. Die Päckchen seien überwiegend von Kindern selbst gepackt worden.
Am 14. Dezember publizierte SPECTRUM, Zeitschrift der Vereinigung adventistischer Foren in den USA, einen Bericht des Exekutivausschusses der adventistischen Kirchenleitung für Tschechien und die Slowakei (Církve adventistů sedmého dne Česko-Slovenská unie). Dieser habe am 11. November eine Erklärung verabschiedet, welche den Beschluss der adventistischen Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) vom Juli 2015 zur Frauenordination bedauert. Der Beschluss der Weltsynode basiere auf kirchlicher Autorität, stehe aber nicht in Übereinstimmung mit dem biblischen Befund sowie im Widerspruch zu Artikel 14 der adventistischen Glaubensüberzeugungen, so der Exekutivausschuss, weshalb er Frauen ermutige, sich auch im Pastorendienst zu engagieren.
Der Verwaltungsausschuss der adventistischen Weltkirchenleitung anerkennt die Notwendigkeit, Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Waisen, Gehörlose, Sehbehinderte sowie körperlich und geistig Behinderte) vermehrt in die Überlegungen und Planungen der Kirche aktiv einzubeziehen. Deshalb habe er laut der nordamerikanischen Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) den Beschluss gefasst, die Bedeutung des seit 2011 bestehenden „Komitees für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ aufzuwerten. Es wurde ein „Dienst für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ geschaffen und Larry R. Evans als dessen Koordinator sowie als Assistent dem adventistischen Weltkirchenleiter Ted C. Wilson direkt unterstellt. Damit soll diesem Anliegen innerhalb der adventistischen Kirche weltweit Nachdruck verliehen werden.
Auch 2015 hat die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten das Wohl von Kindern und Jugendlichen im ganzen Bundesgebiet durch gottesdienstliche Veranstaltungen, Pfadfinderaktivitäten, Schulungen und Veröffentlichungen gefördert. Dazu unterhält sie neben eigenen Abteilungen für Kinder- und Jugendarbeit ein Religionspädagogisches Institut (RPI) und einen Fachbeirat „Sexueller Gewalt begegnen“ (SGb). RPI und SGb haben die Kinderschutz-Broschüre „Wenn ich mal nicht weiterweiß…“ herausgegeben.