Adventistische Ärzte leisten als Freiwillige seit mehreren Wochen mit einer mobilen Klinik Erste Hilfe für mit Schlauchbooten ankommende Flüchtlinge im Norden der Insel Lesbos/Griechenland. Ihr Einsatz wird von ASI Europa ermöglicht, einer Organisation adventistischer selbstunterhaltender Institutionen, Unternehmen und Geschäftsleute.
Das adventistische Hilfswerk ADRA Deutschland e.V. lädt gemeinsam mit weiteren europäischen ADRA-Büros zu einer Sponsoren-Radtour quer durch Europa ein. Der Startschuss fällt am 17.7.2016 in Lillehammer (Norwegen) und endet nach rund 3.000 Kilometern am 14. August 2016 in Dubrovnik (Kroatien). Die Spenden sollen für Ausbildungsprojekte in Entwicklungs-ländern eingesetzt werden. Anmeldeschluss ist der 11. Dezember 2015.
Seit 3. November verfügt die Bibliothek der Theologischen Hochschule Friedensau über ein neues Bibliothekssystem. Es bietet die Möglichkeit zur Online-Verwaltung sowie Zugriff auf abonnierte Online-Zeitschriften und eine große Auswahl an E-Books. Außerdem ermöglicht der Katalog gezielte Suchoptionen, Sprach-Einstellungen und eine optimierte Filterung der Suchergebnisse. Die Bibliothek kann als öffentliche Einrichtung von allen Interessierten genutzt werden.
Die transkontinentale Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika (Interamerikanische Division, IAD) hat am 31. Oktober anlässlich der Jahressitzung des Exekutivausschusses bekannt gegeben, dass bei der Überprüfung der Mitgliederzahlen in ihrem Gebiet während den letzten fünf Jahren 690.000 Namen von den Listen gestrichen werden mussten. Im gleichen Zeitraum hätten sich 1.040.000 Personen durch die Glaubenstaufe zur Kirchenmitgliedschaft entschieden.
Pastor Rainer Wanitschek (56), amtierender Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Süddeutschland (Süddeutscher Verband), ist am 30. Oktober von dem in Bukarest/Rumänien tagenden Exekutivausschuss der Intereuropäischen Division (EUD) zum Direktor der Abteilungen Familie und Predigtamt gewählt worden. Die EUD-Kirchenleitung mit Sitz in Bern/Schweiz umfasst die Adventisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in 19 weiteren Ländern in West- und Südeuropa.
Das „Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen 2015“ und das „Jahrbuch Religionsfreiheit 2015“ sind erschienen und können kostenlos im Internet heruntergeladen werden. Sie stehen auch zum freien Einstellen und Bereitstellen auf anderen Webseiten zur Verfügung.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 26. Oktober eine Studie ihrer Internationalen Agentur für Krebsforschung (International Agency for Research on Cancer, IARC) publiziert, welche eine Arbeitsgruppe von 22 Experten aus zehn Ländern durchgeführt hat. Die dabei rund 800 ausgewerteten Studien hätten ergeben, dass der Verzehr von Wurst und Schinken, also verarbeitetem rotem Fleisch (Kalb, Lamm, Rind, Pferd, Schwein etc.) definitiv krebserregend sei. Rohes rotes Fleisch sei „wahrscheinlich“ krebserregend. Dabei bestehe ein Zusammenhang zwischen der Menge der konsumierten verarbeiteten roten Fleischprodukte und der Wahrscheinlichkeit an Darm- oder Magenkrebs zu erkranken.
In der Alten Kongresshalle in München ging es am 29. Oktober um eine der ältesten und immer noch aktuellen Kernfragen der Menschheit. In einem systematischen und gut besuchten öffentlichen Streitgespräch tauschten der Philosophieprofessor Ansgar Beckermann und sein Kollege William Lane Craig Argumente für und gegen die Existenz Gottes aus. Während Craig den Theismus verteidigte, hinterfragte Beckermann die Rationalität des christlichen Glaubens kritisch.
Der am 19. Oktober von der Abteilung für Außenbeziehungen und Religionsfreiheit (Public Affairs & Religious Liberty, PARL) der adventistischen Weltkirchenleitung publizierte Bericht zur Religionsfreiheit in 223 Ländern und Territorien der Welt stellt fest, dass viele Regierungen die Religionsfreiheit zunehmend restriktiver und weniger beständig gewähren. Besondere Herausforderungen stellten sich Adventisten und anderen religiösen Minderheiten in Ländern, in denen ein starker religiöser Fundamentalismus vorherrsche, sowie von Seiten nichtstaatlicher Akteure wie Terrororganisationen und Milizen.
Jioji Konousi Konrote (67), auch als George Konrote bekannt, ist neuer Staatspräsident der Republik Fidschi, eine Inselgruppe mit rund 880.000 Einwohnern im Südpazifik nördlich von Neuseeland und östlich von Australien. Das Parlament der Fidschi Inseln wählte ihn am 12. Oktober bei drei Enthaltungen mit 31 Ja- und 14 Nein-Stimmen. Konrote, der nicht dem Großen Rat der Häuptlinge angehört, der bisher das Staatsoberhaupt stellte, stammt aus der Minderheit der Rotumas und ist Mitglied der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Seine Amtseinführung ist für den 5. November vorgesehen.