Dr. Horst Sebastian aus Hamburg ist neuer Vertreter der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) im Vorstand der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK). Der Leiter des Referats Kriegsdienstverweigerung und Frieden der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten wurde während der EAK-Frühjahrstagung in Bonn zum Nachfolger von Pastor Holger Teubert gewählt, der seit 2001 dem EAK-Vorstand angehörte.
ACK Deutschland wählt zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen orthodoxen Vorsitzenden – Neuapostolische Kirche als Gastmitglied aufgenommen Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland hat bei den turnusgemäß anstehenden Neuwahlen am 4. April einen neuen Vorsitzenden bestimmt. Auf den römisch-katholischen Bischof Karl-Heinz Wiesemann aus Speyer, der laut Satzung nicht noch einmal kandidieren durfte, folgt nun zum ersten Mal in der Geschichte der ACK ein orthodoxer Christ: der griechisch-orthodoxe Erzpriester Radu Constantin Miron. Die Neuapostolische Kirche wurde als Gastmitglied aufgenommen.
So wie der Thesenanschlag Martin Luthers 1517 die Reformation in Deutschland ins Rollen brachte, so leitete der Ruf von Ulrich Zwingli 1519 an das Grossmünster in Zürich die Schweizer Reformation ein, schreibt Kathpress, die katholische Presseagentur Österreich. Das Wirken Ulrich Zwinglis (1484-1531) werde gemeinhin mit Zürich und der Schweiz in Verbindung gebracht. Es gebe aber auch einige Bezüge zu Österreich. Zwingli habe als Teenager einige Zeit in Wien verbracht und studierte um 1500 an der dortigen Universität, “als diese als fortschrittlich galt und sich für den Humanismus öffnete“, so Kathpress. Eine Gedenktafel an der Alten Universität in der Sonnenfelsgasse erinnert daran.
Die Situation der Christen in der Türkei war auch im Jahr 2018 in verschiedener Hinsicht schwierig, teilte das Internationale Institut für Religionsfreiheit (IIRF) in seinem Bulletin 1/2019 mit. Darin berichtet die Vereinigung Protestantischer Kirchen der Türkei über Menschenrechtsverletzungen im Land. Einerseits habe es im Jahr 2018 eine „klare Abnahme von Hassdelikten gegen evangelische Christen in Form von tätlichen Angriffen auf evangelische Christen und Kirchen“ gegeben. Zugleich sei aber eine „signifikante Zunahme von öffentlicher Hassrede“ gegen Protestanten, und das „einzig wegen ihres Glaubens“, verzeichnet worden. Das IIRF arbeitet unter der Aufsicht der Weltweiten Evangelischen Allianz.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Fidschi ist mit der Europäischen Union eine Partnerschaft eingegangen, um zur Bekämpfung von Dürrekrisen auf dem Inselstaat Fidschi im Südpazifik beizutragen. Wie die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record (AR) berichtete, sollen Kommunen in ländlichen Gebieten widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen El Niño-Phänomenen gemacht werden.
Der christliche Hänssler-Verlag kann 2019 auf eine 100-jährige Verlagsgeschichte zurückblicken. Am 29. März wurde das Verlags-Jubiläum im Rahmen eines Dank-Gottesdienstes mit anschließender Feier in Sindelfingen begangen.
Am 16. März haben Sturzfluten und Schlammlawinen in der ostindonesischen Provinz Papua verheerende Schäden verursacht. Die Adventistische Entwicklungs- und Hilfsorganisation ADRA sei vor Ort, um den Bedarf der Menschen in den am stärksten betroffenen Gebieten zu ermitteln, berichtete ADRA.
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz unterstützt die internationale Unterschriften-kampagne mit dem Slogan „EVERY CHILD. EVERYWHERE. IN SCHOOL.“ (Jedes Kind, überall, hat Anrecht auf Schulbildung). Mit der Kampagne sollen weltweit bis Juni 2020 eine Million Unterschriften gesammelt werden, um Staats- und Regierungschefs in allen Ländern dazu aufzurufen, jedem Kind das Recht auf Schulbildung zu ermöglichen – unabhängig von Rasse, Nationalität, Geschlecht, Religion oder Herkunft.
Religionsfreiheit ist eine Voraussetzung für das Zusammenleben in pluralen Gesellschaften. Darüber waren sich der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Markus Grübel, der baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume und andere geladene Experten bei einem Podiumsgespräch am 27. März in Esslingen am Neckar einig.
Ein adventistischer Gymnasial-Lehrer in Dänemark war wegen seiner Weigerung, an seinem religiösen Ruhetag, dem Sabbat (Samstag), beim Tag der offenen Tür seines Arbeitgebers teilzunehmen, gekündigt worden. Die dänische Gleichstellungsbehörde (Ligebehandlingsnævnet) gab Ende Februar seiner Beschwerde statt und befand, dass die Schule damit gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen hat. Wie die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Südosteuropa (tedNEWS) berichtete, sorgte der Vorfall in mehreren dänischen Medien für Schlagzeilen.