Zum 100. Todestag von Walter Rauschenbusch Die Leitung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) hat anlässlich des 100. Todestages des baptistischen Theologen Walter Rauschenbusch ihre Kirchengemeinden dazu aufgerufen, sich verstärkt mit der sozialethischen Dimension des Evangeliums zu beschäftigen. „Frieden und Gerechtigkeit zu suchen gehört heute wie vor hundert Jahren zu den vordringlichen Aufgaben der Kirche“, so die Verantwortungsträger.
Am 28. Juni erhielten zwei Pastoren der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Jamaika eine Auszeichnung im Rahmen der jährlichen Ehrung bedeutender Leistungen seitens des Generalgouverneurs (Annual Governor General Achievement Awards). Wie die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika (IAD News) berichtete, wurde die Auszeichnung dieses Jahr an über 15 Jamaikaner aus dem ganzen Land verliehen.
Mitte Juni wurden auf den Cookinseln die Parlamentswahlen abgehalten. Zwei Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dabei als neue Abgeordnete in das Parlament gewählt worden. Der unabhängige Inselstaat im südlichen Pazifik sei in 24 Wahlkreise aufgeteilt, über 7.500 Menschen hätten an den Wahlen teilgenommen, berichtet die australische Kirchenzeitschrift Adventist Record (AR).
Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Forschern der Loma Linda Universität (LLUH), einer Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Kalifornien/USA, belegt, dass der Grad einer Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit der Schwere von Videospielsucht zusammenhängt.
Die christliche Menschenrechtsorganisation Forum 18 aus Norwegen hat am 12. Juli eine vollständige Liste der Namen von 53 Jehovas Zeugen publiziert, die in Russland verdächtigt werden oder bereits wegen „Extremismus-Vergehen“ vor Gericht stehen. Die 53 seien lediglich aufgrund der „Ausübung ihres Rechts auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit“ mit einer Strafverfolgung konfrontiert, schreibt Forum 18.
„Niemand soll zurückgelassen werden!“ Dieses Vorhaben prägt die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die sich die UN-Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2030 gesetzt haben. Das sechste der 17 Ziele des „Zukunftsvertrags“ ist zugleich ein Tätigkeitsfeld der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA. Dadurch wird angestrebt, sicheres Trinkwasser für jeden Menschen gleichermaßen zugänglich zu machen sowie angemessene Sanitärversorgung und Hygieneverhältnisse zur Verfügung zu stellen.
Am 11. Juli wird der von der UNO 1989 proklamierte Weltbevölkerungstag begangen. Derzeit leben nach Angaben der Vereinten Nationen (New York) rund 7,6 Milliarden Menschen auf dem Globus. Der Zusammenschluss von 193 Staaten geht davon aus, dass es 2050 etwa 9,8 Milliarden Erdenbürger geben wird, schreibt ideaschweiz.ch.
Eine Studie über die letzten fünf Jahre habe gezeigt, dass die Ernährungssicherheit für eine stetig wachsende Anzahl von Menschen in Simbabwe abnehme, schreibt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz. In den Regionen Zvishavane und Mbire, südlich und nördlich der Hauptstadt Harare, will das Hilfswerk unter Mitfinanzierung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) den Zugang zu Wasser verbessern, Dämme bauen, Gemeinschaftsgärten mit Tropfbewässerung anlegen und den Anbau von nährstoffreichem Gemüse lehren.
Am 21. Juni 2018 stattete die Präsidentin der Republik Trinidad und Tobago, Paula Mae Weekes, der dortigen adventistischen University of Southern Caribbean (USC) in der Hauptstadt Port of Spain einen kurzen Besuch ab. Dabei kam es zu einem Treffen mit der USC-Verwaltung, einer Gruppe von Studenten sowie einer Besichtigung des Campus, berichtete die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Mittelamerika (IAD News).
Lord Tariq Ahmad von Wimbledon, muslimischer Politiker und Geschäftsmann, ist am 4. Juli zum ersten Sondergesandten des Premierministers in Großbritannien für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ernannt worden. Damit soll laut einer Medienmitteilung der Regierung religiöse Toleranz im Vereinigten Königreich unterstützt und das Engagement des Landes für Religionsfreiheit unterstrichen werden.