„Somalia erlebt zurzeit die schlimmste Dürre seit 42 Jahren“, schreibt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz in ihrem Newsletter. 6,2 Millionen Menschen in Somalia hätten zu wenig zu essen und zu trinken. Gemeinsam mit der schweizerischen Spendenorganisation Glückskette will das Hilfswerk 600 Haushalte mit rund 3.600 Personen bis Ende 2017 mit Gutscheinen sowie Geld versorgen. Die Gutscheine könnten die Familien zum Eintausch für Wasser verwenden. Monatlich zahle ADRA Somalia, die Partnerorganisation vor Ort, ein Guthaben auf ein Mobiltelefon der Familie ein. Damit könne die Familie Lebensmittel sowie weitere Utensilien kaufen, die sie dringend benötigten. Die Überlebenshilfe wird in den Regionen Nugal und Sool in Puntland, dem autonomen Teilstaat im Nordosten Somalias, durchgeführt.
Am 25. Juli strahlt der adventistische Fernsehsender Hope Channel ein Interview mit Dr. Heiner Bielefeldt zur Rolle der Religionsfreiheit aus. Bielefeldt ist Professor an der Universität Erlangen-Nürnberg und Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik. Dr. Harald Mueller, Moderator der Sendung, befragt ihn zur aktuellen Lage der Religionsfreiheit, dem Verhältnis von Religion und Staat, den Antidiskriminierungs-richtlinien der EU, zu Ruhetagsregelungen für Minderheitskonfessionen sowie zu seinen Erfahrungen als UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit von 2010 bis 2016.
Der Chor der adventistischen Oakwood Universität (Huntsville, Alabama/USA) gewann Anfang Juli auf dem Musikfestival Llangollen International Musical Eisteddfod in Wales/Großbritannien den Titel „Choir of the World“ in der Kategorie „Choral“. Dies berichtete die Kommunikationsabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD News).
„So etwas wie Untergrundgemeinden gibt es in Nordkorea nicht“ und könne es auch nicht geben, sagte der 2005 aus Nordkorea geflüchtete ehemalige Hauptmann Joo Il Kim in einem Pressegespräch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt. Joo Il Kim sei nach seiner Flucht Christ und Menschenrechtsaktivist geworden, teilte IGFM mit. Da in der Hauptstadt Pjöngjang bis zum Zweiten Weltkrieg 13 Prozent der Bevölkerung Christen gewesen sind, wurde es als das „Jerusalem des Ostens“ bezeichnet. Kim ist laut IGFM überzeugt, dass das früher im Norden blühende Christentum nicht völlig erloschen sei.
Die rumänische Polytechnische Universität Bukarest hat am 11. Juli dem Präsidenten der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Ted N. C. Wilson, die Ehrendoktorwürde verliehen. Wie Adventist Mission (AM) berichtete, solle damit der Einfluss der Freikirche in Rumänien gewürdigt werden.
Die Kommission der US-Regierung für internationale Religionsfreiheit (U.S. Commission on International Religious Freedom, USCIRF) verurteilt in einer Stellungnahme vom 17. Juli die Entscheidung des Appellationssenats des Obersten Gerichts von Russland gegen Jehovas Zeugen in Russland vom gleichen Tag. Damit wurde das praktische Verbot der Religionsausübung der Jehovas Zeugen in Russland vom 20. April bestätigt. Vermögen und Immobilienbesitz fallen dem Staat zu. Der Anwalt der Jehovas Zeugen kündigte laut Agentur Interfax den Gang zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte an.
In Portugal haben Mitte Juni Waldbrände große Zerstörung verursacht. 64 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, mehr als 200 wurden teils schwer verletzt. Ganze Siedlungen wurden zerstört und viele Familien haben alles verloren. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Portugal leistete akut Betroffenen schnelle Nothilfe.
Das Hope Bibelstudien-Institut des adventistischen Medienzentrums Stimme der Hoffnung bietet einen neuen Glaubenskurs mit dem Titel „Ad fontes – Die Reformatoren“ an. Die Studienbriefe werden kostenlos per Post zugesandt.
Die Angestellten des adventistischen Verlags Quelle des Lebens in Russland feierten vom 2. bis 4. Juni in Zaoksky, Region Tula/Russland, das 25-jährige Bestehen ihres Verlagshauses. In dieser Zeit seien rund 50 Millionen Bücher und Broschüren verschiedenster Themen und Gattungen gedruckt und verbreitet worden, berichtete die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR).
Die adventistische Andrews Universität in Berrien Springs (Michigan/USA) hat eine neue Stelle für das Aufgabengebiet „Vielfalt und Inklusion“ eingerichtet. Wie Andrews University Campus News berichtet, wird Michael Nixon ab 1. August dieses Amt als Vizepräsident der Universität übernehmen.