„Als Freikirchen wollen wir einen Beitrag für die Menschen in unserem Land leisten, und mit vereinten Kräften können wir das besser.“ Mit diesen Worten hat der neue Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), Pastor Christoph Stiba (49), nach der Vorstandswahl am 28. März in Magdeburg die Bedeutung der VEF hervorgehoben.
Zum Gespräch über das neue „Handbuch Friedensethik“ lud die Evangelische Akademie nach Berlin ein. Dass Friede in dieser Welt nötig ist, dürfte unumstritten sein, doch die Meinungen gehen auseinander, wie er durchgesetzt und erhalten werden kann. Dabei wird zur Lösung von Konflikten als „ultima ratio“ (letztes Mittel) auch die Anwendung von militärischer Gewalt nicht ausgeschlossen. Der mennonitische Friedensethiker Fernando Enns setzt dagegen auch bei einer humanitären Katastrophe wie im Syrien-Konflikt auf ein gewaltfreies Engagement.
Ab 2018 soll die Zugangsprüfung für höhere Bildung in Schweden (Swedish Scholastic Aptitude Test, SweSAT), die bisher landesweit im Frühling und Herbst jeweils an einem Samstag durchgeführt wurde, an einem der beiden Termine nun auch am Sonntag absolviert werden können. Diese Prüfung ist eine der Möglichkeiten, Zugang zum Hochschulstudium zu erhalten. Laut schwedischen Medienberichten stamme die Initiative zu diesem alternativen Prüfungstag von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die sich beim nationalen Rat für Hochschulbildung in Schweden dafür eingesetzt habe, wie die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) am 23. März berichtete.
Wie die amerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) am 22. März mitteilte, wurde die Adventistische Universität von West Kongo (Adventist University of West Congo) in der Hauptstadt Kinshasa der Demokratischen Republik Kongo eröffnet. Dort sollen Pastoren ausgebildet werden, die die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in dieser Region dringend benötigt.
In Peru haben anhaltende Regenfälle zu schweren Überflutungen geführt. Mehr als 70.000 Menschen haben ihre Häuser verloren, mindestens 72 wurden getötet. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA verteilte gemeinsam mit anderen lokalen Nichtregierungsorganisationen 84.212 Kilogramm Hilfsgüter und 31.527 Kilogramm Kleidung, die über Spendenaufrufe in den lokalen Medien gesammelt wurden.
Vom 23. bis 25. März findet im Berliner Velodrom der missionarische Gemeindekongress Dynamissio mit rund 2.300 Teilnehmenden statt. Durch Vorträge, Foren, Musik und Begegnung unter den zentralen Themen „Evangelium“, „Gemeinde“ und „Gesellschaft“ möchte Dynamissio einen Beitrag zu einem glaubwürdig gelebten Christsein im 21. Jahrhundert leisten.
Am 21.2.2017 gab das Justizministerium der Russischen Föderation für die Zentrale von Jehovas Zeugen in Russland eine neue Verfügung heraus. Das Ministerium verlangte von der Zentrale Angaben über alle 2.277 Versammlungen (Gemeinden) der Zeugen Jehovas in ganz Russland. Nach Angaben der Glaubensgemeinschaft habe das Russische Justizministerium inzwischen beim Obersten Gerichtshof beantragt, „die Religionsorganisation, die Zentrale von Jehovas Zeugen, für extremistisch zu erklären, ihre Tätigkeit zu verbieten und sie aufzulösen“.
Sollen die Päpste ihren Anspruch herunterschrauben, um kein ökumenisches Ärgernis mehr zu sein? „Jein“, antwortete Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, am Abend des 16. März bei der Vorstellung des Buches „Der Papst“ von Kardinal Gerhard Ludwig Müller in der österreichisch-deutschen Nationalkirche Santa Maria dell’Anima in Rom.
Archäologen aus dem Irak ordnen die neulich entdeckten Inschriften und Artefakte, die unter einem zerstörten Schrein in Mossul/Irak gefunden wurden, dem Palast eines assyrischen Königs mit Bezug zur Bibel zu. Dies teilte die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Associated Press mit.
Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) sei „dankbar“, dass es beim Reformationsjubiläum nicht um eine Glorifizierung Martin Luthers oder anderer Personen der Reformationszeit gehe, sondern um ein „Christus-Jahr“. Denn nach Auffassung der OBKD wäre eine Spaltung der Kirche Jesu Christi nicht etwas, das gefeiert werden könne. Doch mit dem „Christus-Jahr“ werde auf Jesus, „den Urheber und Vollender unseres Glaubens“ verwiesen. Das wäre auch im Sinne der Bischofskonferenz.