Vom 5. bis 12. Oktober findet in Silver Spring, Maryland/USA, die Jahressitzung des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee) statt. Die 343 Delegierten, Kirchenleiter sowie ehrenamtliche Mitglieder aus der ganzen Welt nahmen zuerst an einer dreitägigen LEAD-Konferenz (Leadership Education and Development) teil, in der die zentrale Rolle von Bildung thematisiert wurde, berichtete die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR).
Der Hurrikan „Matthew“ hat vor allem im Südwesten Haitis schwere Schäden verursacht. Die Opferzahl in Haiti ist laut Medienberichten auf 800 Tote gestiegen. Hunderttausende sind auf Nothilfe angewiesen. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA hat bereits Wasser, Lebensmittel und Hygieneartikel verteilt.
Das Schulzentrum „Marienhöhe“ der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Darmstadt ist mit 756 Schülern ins neue Schuljahr gestartet, das sind 68 junge Menschen mehr als im Vorjahr. Auch dieses Jahr gab es wieder die „Marienhöher Gesundheitstage“ vom 3. bis 4. Oktober mit Sponsorenlauf. Die zugesagten Spenden von 28.400 Euro gehen an verschiedene Hilfsprojekte.
Die in Mainz tagende 60. Ordentliche Synode des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland befasste sich unter anderem mit dem Thema „Frieden“. Dabei ging es auch um den Waffenhandel und die Einmischung von Kirche in die Politik.
Vor einem halben Jahr traf der Zyklon „Winston“ auf die pazifische Inselgruppe Fidschi und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA reagierte schnell mit Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat Bundesverteidigungs-ministerin Ursula von der Leyen in einem Brief aufgefordert, auf die Aufstockung des Wehretats um fünf Milliarden auf rund 39 Milliarden Euro bis 2020 zu verzichten und stattdessen diese Gelder zivilen Strategien der Prävention und Konfliktbearbeitung zur Verfügung zu stellen.
Die Impulse der Reformation aufnehmen und wechselseitig voneinander lernen: dazu ruft die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in ihrem Wort zu 500 Jahre Reformation unter dem Titel „Versöhnt miteinander“ auf. Das Wort wurde auf der Mitgliederversammlung am 28. und 29.9.2016 in Augsburg veröffentlicht. Außerdem beschäftigen sich die Delegierten auf einem Studientag mit dem Thema „Freiheit“.
Vom 30. September bis zum 3. Oktober findet im Kongress Palais Kassel zum zweiten Mal der bundesweite „E1NS Jugendkongress“ der Adventjugend in Deutschland statt. Der Jugendverband der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten rechnet mit rund 1.000 Teilnehmenden und hat den Kongress unter das Motto „...das habt ihr mir getan“ gestellt.
Vertreter der römisch-katholischen Kirche haben in Fulda die revidierte „Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift“ vorgestellt. Die Überarbeitung der 1979 erschienenen offiziellen Bibelausgabe der katholischen Kirche dauerte zehn Jahre. Anfang 2017 soll die neue Einheitsübersetzung im Buchhandel verfügbar sein.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat eine Studie zum „Umgang mit religiöser Vielfalt am Arbeitsplatz“ vorgelegt. Zielsetzung dieser Studie war es, einen Überblick zu gewinnen, welche Maßnahmen derzeit in der betrieblichen Praxis in Deutschland angewendet werden, um vor Diskriminierungen aufgrund der Religionszugehörigkeit am Arbeitsplatz zu schützen. Die Veröffentlichung stellt beispielhaft 15 Unternehmen aus Wirtschaft, Verwaltung und Religionsgemeinschaften vor, die in ihrer Strategie einen diskriminierungsfreien Umgang mit Religion verankert haben, darunter auch das adventistische Krankenhaus „Waldfriede“ in Berlin.