News
Give-Box in Nürnberg nach Brand neu errichtet und eröffnet
Am 21. Dezember 2021 wurde die Give Box in Nürnberg durch Feuer zerstört, mutmaßlich durch Brandstiftung. Das etwa vier Quadratmeter große Tauschhäuschen vor der adventistischen Kirchengemeinde Nürnberg Hohe Marter diente seit 2015 als Anlaufstelle, um gut erhaltene Waren wie Kleidung, Spielzeug, Bücher oder Hausrat abzugeben und kostenlos mitzunehmen. Am 8. Oktober 2022 wurde eine neue, feuerfeste Version, die Give-Box 2.0, an gleicher Stelle eröffnet.
Flüchtlingskinder in der Ukraine lernen mit Ängsten umzugehen
Am 18. Oktober fand in Poltawa, eine Stadt mit 300.000 Einwohnern in der Zentralukraine, eine Veranstaltung für Kinder statt, die mit ihren Familien in einer Unterkunft für Binnenvertriebene leben. Bei den Übungen unter Leitung der Psychologin Yuliia Pryimak sei es um den Umgang der Kinder mit Angst und Furcht gegangen, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Ukraine mit.
„Verachtet Verhandlungen nicht“
In ihrer Predigt am Reformationstag am 31. Oktober ermutigte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Annette Kurschus, dazu, der Kraft des Wortes im Ukrainekrieg mehr zuzutrauen und Wege zur Deeskalation zu suchen.
75 Jahre Konfessionskundliches Institut des Evangelischen Bundes
Mit einem Studientag und einem abendlichen Festvortrag feierte das Konfessionskundliche Institut in Bensheim am 27. Oktober sein 75-jähriges Bestehen. Auf Betreiben des späteren Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Wolfgang Sucker (1905-1968), wurde am 1. November 1947 das Konfessionskundliche Institut als wissenschaftliche Arbeitsstätte des Evangelischen Bundes in Bensheim an der Bergstraße gegründet. Heute bearbeiten sechs hauptamtliche wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehrere Ehrenamtliche das Themenspektrum der Ökumene und Konfessionskunde, der Konfessionen und Kirchen.
Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags besucht ADRA in der Ukraine
Am 26. Oktober besuchte eine Delegation des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in der Ukraine. Die Abgeordneten sprachen mit ADRA-Mitarbeitern aus Deutschland und der Ukraine über die laufenden Projekte, anstehende Herausforderungen und die Arbeit im Allgemeinen. Schwerpunkt des Gesprächs war die ADRA-Nothilfe „für besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen“ in der Ukraine selbst.
Umfrage: Mehrheit für Reformationstag als bundesweiten Feiertag
In ganz Deutschland sollte der 31. Oktober als Reformationstag ein Feiertag sein. Dafür sprach sich eine Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar).
VENRO: Beim Wiederaufbau der Ukraine muss die Zivilgesellschaft beteiligt werden
Der Dachverband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) mahnt, beim Wiederaufbau der zerstörten Ukraine die Zivilgesellschaft zu beteiligen.
Promotionspreis für Friedensauer Wissenschaftlerin Annette Witherspoon
Die Dozentin der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, Annette Witherspoon, erhielt für ihre Doktorarbeit den Promotionspreis der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. In ihrer Doktorarbeit war Annette Witherspoon der Frage nachgegangen, unter welchen sozialen Bedingungen in Madagaskar Vanille produziert wird.
Herbst-Delegiertenversammlung der ACK Südwest
Die Herbst-Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Südwest befasste ich am 13. und 14. Oktober in Trier unter anderem mit dem biblischen Verständnis von Frieden und dem Umgang mit Missbrauch in den Kirchen.
Raketenangriffe in der Ukraine stoppen ADRA-Hilfe nicht
„Die Eskalation des Krieges in der Ukraine am 10. Oktober hat auch Auswirkungen auf die Verteilung der humanitären Hilfe“, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Europa mit. Trotz der Bombardierung ukrainischer Städte, die große Teile des Landes stark in Mitleidenschaft gezogen habe, erreiche die Hilfe von ADRA die Bedürftigen.









