Das Selbstmord-Attentat vom 28. Juni am Flughafen Atatürk in Istanbul/Türkei „erschüttert uns zutiefst“, sagte Pastor Rick McEdward, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Mittleren Osten und in Nordafrika (MENA). Die drei Attentäter haben laut Medienberichten mit ihrem Verbrechen 43 Menschen getötet und fast 250 Menschen verletzt. Nach unbestätigten Berichten stammten die drei Attentäter aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.
Nach einjähriger Vakanz hat die Theologische Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg wieder einen Rektor. Professor Dr. phil. Roland E. Fischer (55) wurde am 25. Juni vom Präsidenten der adventistischen Kirchenleitung in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division), Pastor Mario Brito (Bern/Schweiz), in sein neues Amt eingeführt.
Am 22. Juni hat der Exekutivausschuss der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) Pastor Solomon Maphosa zum neuen Präsidenten der teilkontinentalen Kirchenleitung der Adventisten im südlichen Afrika und Indischen Ozean (SID) gewählt. Maphosa folgt auf Paul Ratsara, der am 31. Mai wegen Fragen bezüglich seines akademischen Grads zurückgetreten war. Solomon Maphosa, aus Bulawayo/Simbabwe, war seit 2005 SID-Generalsekretär. Zu seinem Nachfolger in dieser Funktion wurde Pastor Gideon P. Reyneke gewählt. Der SID-Finanzvorstand bleibt weiterhin Pastor Goodwell Nthani.
Im Rahmen des dritten Symposiums der Internationalen Hochschule Liebenzell unter dem Titel „Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und christlicher Glaube“ vom 24. bis 25. Juni standen am ersten Kongresstag unter anderem die Religionsfreiheit in Spanien und Frankreich, die Frage nach der Toleranz von Religion sowie die Gesamthaltung in Bezug auf christliche Mission im Fokus.
Laut einer Mitteilung vom 20. Juni hat der Exekutivausschuss der adventistischen Kirche in Panama auf seiner Halbjahressitzung die Anstellung von Shesell Busby zum Pastorendienst in Panama beschlossen. Sie ist damit die erste Frau in dem zentralamerikanischen Land, die als Pastorin angestellt wird.
Mit der Einführung der revidierten Lutherbibel 2017 und der internationalen Arbeit im Weltverband der Bibelgesellschaften beschäftigte sich die Vollversammlung der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) bei ihrer Tagung am 20. und 21. Juni in Frankfurt am Main.
Am 22. Juni, 75 Jahre nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion, wird die „Harz-Kaserne“ der Bundeswehr in Blankenburg/Sachsen-Anhalt in „Feldwebel-Anton-Schmid-Kaserne“ umbenannt. Der Soldat wurde am 13.4.1942 von einem Exekutionskommando der Wehrmacht erschossen.
Zum 31.12.2015 hatte die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten weltweit 19.126.447 Mitglieder. Das ist laut der Abteilung Archiv, Statistik und Forschung der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) ein Nettozuwachs von 647.144 Personen oder 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Da die Freikirche nur Gläubige tauft, sind in der Zahl nichtgetaufte Kinder und Jugendliche aus adventistischen Familien nicht enthalten. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der örtlichen Kirchengemeinden weltweit innerhalb von zwei Jahrzehnten auf mehr als 80.000 verdoppelt.
Heftige Regenfälle haben in den vergangenen Wochen Teile Deutschlands überschwemmt. Neben Bayern und Baden-Württemberg sind auch Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen betroffen. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland möchte Hochwasser-Opfern beim Beseitigen des entstandenen Chaos unterstützen.
Zum von den Vereinten Nationen initiierten Weltflüchtlingstag am 20. Juni ruft die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA die internationale Gemeinschaft auf, umgehend eine Lösung für die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge zu finden und global die Fluchtursachen anzugehen. Politiker mahnt das Hilfswerk, sich nicht vom Populismus beeinflussen zu lassen. Würde und Rechte der Menschen blieben auch unter veränderten Umständen bestehen. Von Medienschaffenden erwarte ADRA eine faire Berichterstattung. Sie sollten nicht die Ängste und Vorurteile der Menschen schüren. Kirchen werden vom Hilfswerk aufgerufen, sich ihrer Verantwortung für die Flüchtlinge bewusst zu werden, und Einzelpersonen sollten sich von der gemeinsamen Würde aller Menschen in ihrer Reaktion auf die Krise leiten lassen.