Zum Ende einer evangelistischen Großveranstaltung in Port Moresby, der Hauptstadt des Inselstaates Papua Neu-Guinea, ließen sich 5.000 Menschen am beliebten Ela Strand im Südpazifik taufen. Die Taufe nach dem biblischen Vorbild durch Untertauchen war der Abschluss einer landesweiten evangelistischen Kampagne der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unter dem Motto: „PNG for Christ“ (Papua Neu-Guinea für Christus) vom 26. April bis 11. Mai.
Vom 22. bis 26. Mai fand auf der Nordalb (Deggingen bei Göppingen) ein Zeltlager von Pfadfindern der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unter dem Motto „#David- nach dem Herzen Gottes“ statt. 1280 junge Menschen aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nahmen an diesem Großereignis teil.
Seit der Hochwasserkatastrophe vom 29. April im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul, ist auch die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Brasilien im Einsatz. Nach dem jüngsten Bericht des Zivilschutzes des Bundesstaates sind 446 Stadtgebiete mit über 2,1 Millionen Menschen in Rio Grande do Sul von den Überschwemmungen betroffen. Die örtlichen Behörden stufen die Situation als „die größte Klimakatastrophe in Rio Grande do Sul“ ein.
Das Bundesfinanzministerium plant laut der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland aufgrund des Sparkurses der Bundesregierung für die laufende Legislaturperiode weitere deutliche Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. ADRA warnt vor diesen Kürzungen und vor allem vor deren Folgen.
Deutschland ist Phantasialand geworden. Anspruch und Realität passen nicht mehr zueinander. Wann gestehen wir uns das endlich ein? Die Journalisten Henryk M. Broder und Reinhard Mohr unternehmen eine Reise entlang der Grenzen der Republik: der historischen Grenzen, der Grenzen des guten Geschmacks, der persönlichen Grenzen verschiedener Politiker, der Grenzen der Realität und des Vorstellungsvermögens. In kurzen Notizen werden aktuelle politische und öffentliche Ereignisse dargestellt und in ihrer Widersprüchlichkeit und Absurdität aufgedeckt. Die Lage der Nation wird ironisch kommentiert. Und der Befund ist eindeutig: Moralischer Größenwahn, Realitätsferne, Pessimismus, Selbstüberschätzung und Angst lähmen den Fortschritt des Landes, so die These des Buches.
Das Kondolenzschreiben von Bundeskanzler Olaf Scholz zum Tod des iranischen Präsidenten Raisi ist ein Schlag ins Gesicht der gesamten iranischen Demokratiebewegung, kritisiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Raisi war für die Hinrichtung tausender Menschen im Iran verantwortlich. Allein im letzten Jahr wurden über 800 Menschen hingerichtet, darunter viele politische Gefangene. Die Kondolenz für den Verantwortlichen für tausende hingerichtete Menschen sei eine Farce, schreibt die IGFM in einer Medienmitteilung.
Argentinien hat per Gesetz den 31. Oktober offiziell als „Tag der evangelischen und protestantischen Kirchen“ festgelegt. Damit solle die historische Auswirkung der Reformation gewürdigt werden.
In der neuesten Ausgabe der Videokolumne ANgeDACHT äußert sich Johannes Naether, Präsident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, zum 75-jährigen Bestehen des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Darin nimmt er auch Stellung zum Gottesbezug des Grundgesetzes und zum Verhältnis zwischen Staat und Kirche.
Der Libanon erlebt seit 2019 die schwerste Wirtschaftskrise seiner Geschichte. Viele Familien haben kein Geld mehr, um wichtige Güter wie Hygieneartikel zu kaufen. Die Preise für diese Produkte haben sich mancherorts vervierfacht. Unter dieser Situation leiden besonders Frauen und Mädchen. Sie verzichten auf den Kauf von Produkten, die für die Menstruation unerlässlich sind. Die adventistische Hilfsorganisation ADRA Deutschland unterstützt ein Projekt, durch das Frauen u. a. Damenbinden, Unterwäsche und Seife erhalten. Außerdem werden Frauen und Mädchen im Rahmen von Sensibilisierungskampagnen über den Umgang mit ihrer Periode aufgeklärt. Zudem erhalten die Frauen kurzfristige finanzielle Zuschüsse und Beratung in Unternehmensführung, heißt es in einer Projektinformation von ADRA Deutschland.
Die erste JustLove-Konferenz, die am 3. und 4. Mai an der adventistischen La Sierra University in Riverside, Kalifornien, stattfand, rief die adventistische Kirche dazu auf, der Gerechtigkeit in ihrem Glauben, ihrem Leben und ihrer kirchlichen Praxis einen neuen Stellenwert zu geben. Mehr als 160 Menschen nahmen persönlich oder online an der Konferenz teil, wie die unabhängige Zeitschrift „Adventist Today“ (USA) berichtete.