Zu einem Informationsabend über die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten kamen am 6. Juli Mitglieder des Dekanatsrates des katholischen Dekanats München-Nymphenburg in die Räumlichkeiten der örtlichen adventistischen Kirchengemeinde (Adventgemeinde) München-Nymphenburg. Anwesend waren Dekan Wendelin Lechner vom katholischen Dekanat München-Neuhausen, Dr. Hiltrud Schönheit, Vorsitzende des Katholikenrats der Region München und Werner Attenberger, Vorsitzender des Dekanatsrats Neuhausen und zweiter stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrats der Region München. Interessierte Kirchenmitglieder waren ebenfalls gekommen. Durch den Abend führte Pastorin i. R. Heidemarie Klingeberg.
Laut ADRA Ukraine hilft die Organisation Bewohnern mit kostenlosen Transporten aus Gebieten in denen gekämpft wird, aber auch Rückkehrern sowie Personen, die aus abgelegenen Regionen medizinische Konsultationen oder Termine mit Behörden wahrnehmen müssen. Das Hilfswerk stelle juristische Beratung bei Rechtsfragen zur Verfügung und leiste psychologischen Beistand. Gleichzeitig werde immer noch vielen Menschen mit Nahrungsmitteln geholfen und neuerdings auch mit Baumaterialien, um Wohnungen und Häuser zu sanieren.
Die Schutzhütte Schwedt – eine Anlauf- und Kontaktstelle für Menschen in Not – bekommt einen neuen Geschäftsführer. Das teilte der Träger der Schutzhütte, das Advent-Wohlfahrtswerk Berlin-Brandenburg e. V., mit. Am 1. August 2023 übernimmt Abolfazl Salehi Salut die Leitung der Schutzhütte. Er löst Andreas Noack ab, der die Einrichtung annährend 13 Jahre lang mit großem Erfolg führte und nun in den Ruhestand tritt.
Am 1. Juli feierte das adventistische Medienwerk Hope Media sein 75-jähriges Bestehen. Die Geschichte von Hope Media Europe begann 1948 mit der Gründung des deutschlandweit ersten privaten christlichen Radioanbieters in Berlin, der „Stimme der Hoffnung“. Inmitten der Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs boten die Programme des Radiosenders Trost, Hoffnung und Versöhnung für ein erschüttertes Land. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die „Stimme der Hoffnung“ zu einem modernen Medienzentrum, das heute als Hope Media Europe durch verschiedene Kanäle wie Hope TV, Hope Podcasts, Hope Kurse und die Hope Hörbücherei „die Liebe Gottes verkündet“.
APD Zum dritten Mal nach 2013 und 2017 haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die römisch-katholische Deutsche Bischofskonferenz gemeinsam einen Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit weltweit vorgelegt. Er wurde von Wissenschaftlern und Experten aus kirchlichen Organisationen vorbereitet und trägt den Titel „Eine christliche Perspektive auf ein universelles Menschenrecht“. Der Bericht bilanziert den derzeitigen Stand der Verwirklichung und Verweigerung der Religionsfreiheit weltweit und richtet den Blick dabei in besonderer Weise auf die Christen und ihre Gemeinschaften.
ADRA Deutschland e.V. erhält auch im Jahr 2023 das DZI-Spendensiegel. Die Hilfsorganisation wird seit 2010 ununterbrochen mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. Die Prüfung erfolgt jährlich durch das DZI und externe Gutachterinnen und Gutachter anhand strenger Kriterien. „Spenderinnen und Spender können sich darauf verlassen, dass ADRA sparsam arbeitet und ehrlich informiert“, heißt es in einer Pressemitteilung der Hilfsorganisation.
Anfang des Monats begann die Landessammlung von ADRA Deutschland e.V. Die Landessammlung ist eine bundesweite Haustürsammlung, die Ehrenamtliche in ihrer Nachbarschaft durchführen. Unterstützt wird damit jedes Jahr ein bestimmtes Projekt von ADRA. Im Jahr 2022 haben insgesamt 29 Ehrenamtliche 26.336,88 Euro für die ADRA Ukraine-Nothilfe gesammelt. In diesem Jahr werden mit den gesammelten Spenden Familien im Südsudan mit klimaangepassten landwirtschaftlichen Methoden und dem Ausbau von erneuerbaren Energien unterstützt, heißt es in einer Pressemitteilung von ADRA Deutschland.
Im Basistext „Religionsfreiheit – Bedeutung, Recht und globale Herausforderung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung kommt der Verfasser Richard Ottinger zu dem Schluss, dass der Schutz der Religionsfreiheit eine gemeinsame Anstrengung von Regierungen, Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft erfordere, um die Zusammenarbeit und den Dialog zu fördern.
In zwei Verwaltungsregionen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland fanden Delegiertenversammlungen statt, in denen über Zukunftspläne beraten und die jeweilige regionale Kirchenleitung gewählt wurde. In der Verwaltungsgemeinschaft Berlin-Mitteldeutsche Vereinigung (umfasst die Landeskörperschaften Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) wurden neue Vorstandsmitglieder gewählt. In der Nordrhein-Westfälischen Vereinigung wurde neben den Vorstandsmitgliedern auch ein neuer Kirchenpräsident gewählt.
Das adventistische Krankenhaus Waldfriede (Berlin-Zehlendorf) richtete zum siebten Mal den internationalen medizinischen Fachkongress „Innovations in Coloproctology“ aus. Er fand vom 21.–26. Juni statt und brachte über 200 renommierte Ärzte aus 28 Ländern zusammen.