Ab Sommer 2017 soll Dr. Dr. René Gehring die Gesamtleitung des Seminars Schloss Bogenhofen, der schulischen und theologischen Ausbildungsstätte der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich, übernehmen. Der seit 2012 amtierende Direktor, Dr. Christoph Berger, hat den Schulausschuss gebeten, zu diesem Zeitpunkt von der Aufgabe als Schulleiter entlastet zu werden.
Adventistische Kirchenleiter haben den Anschlag in Nizza vom 14. Juli, bei dem laut Medienberichten mindestens 84 Menschen ums Leben gekommen sind, scharf verurteilt und den Betroffenen ihr Beileid ausgedrückt.
ADRA Kurdistan unterstützte im Baharka Camp, in der Nähe von Erbil, Binnenvertriebene im Irak. Das Hilfswerk habe in einem kürzlich abgeschlossenen Projekt Kindern und Erwachsenen Bildungsmöglichkeiten und Arbeit geboten, so die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz.
Nach Konsultationen mit der Gehörlosenvereinigung in Jamaika habe die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten auf der Insel entschieden, in Portmore, nahe der Hauptstadt Kingston, im Oktober eine Kirche für Gehörlose und Hörbehinderte zu gründen. Diese Entscheidung stehe in Zusammenhang mit der Initiative der adventistischen Weltkirchenleitung, vermehrt Personen mit Behinderungen zu fördern und sie in die Erfüllung des Auftrags der Kirche einzubinden, teilte Adventist Review (AR, nordamerikanische Kirchenzeitschrift) mit.
Bei einem erneuten Gewaltausbruch am 8. Juli zwischen den Truppen des Präsidenten und jenen des Vizepräsidenten in der Hauptstadt Juba/Südsudan sind laut Medienberichten hunderte Menschen getötet worden. Rund 1.500 Binnenflüchtlinge haben in Juba Zuflucht auf dem Gelände der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten und von ADRA Südsudan gesucht. Das teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA International mit.
In einer gemeinsamen Stellungnahme äußern sich die Vorsitzenden der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, zur Situation von christlichen Flüchtlingen und Angehörigen religiöser Minderheiten in deutschen Asylbewerberunterkünften. Um ein genaueres Bild der Lage zu erhalten, führten die Deutsche Bischofskonferenz und die EKD in den zurückliegenden Monaten Umfragen unter den Diözesen und Landeskirchen sowie bei den kirchlichen Organisationen, die mit der Unterbringung von Flüchtlingen befasst sind, durch.
„Was da passiert ist, hat uns schockiert“, sagte Pastor Stefano Paris, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien (Unione Italiana delle Chiese Cristiane Avventiste). Er sprach den Betroffenen des Zugunglücks vom 12. Juli in der süditalienischen Region Apulien und den Angehörigen der Opfer das Beileid aus. Er bat alle Adventisten in Italien für die Heilung der Verletzten sowie um Trost für die Hinterbliebenen zu beten.
Mit den reformatorischen Spuren im Nahen Osten befasste sich Ende Juni eine internationale Konferenz im Libanon. Unter dem Titel „The Protestant Reformation 500 Years Later in Germany and Lebanon“ (Die protestantische Reformation 500 Jahre danach in Deutschland und im Libanon) diskutierten rund 60 evangelische und nicht-evangelische Christen aus dem Libanon und aus Deutschland, sowie Vertreter des Islam vom 24. bis 27. Juni an der Near East School of Theology (NEST), eine von vier protestantischen Kirchen getragene Hochschule in Beirut.
Präsident Putin hat am 6. Juli Gesetzesänderungen unterzeichnet, die das Weitergeben von Glaubensüberzeugungen sehr einschränken, berichtet die norwegische christliche Menschenrechtsorganisation Forum 18 (www.forum18.org). Diese Verschärfungen seien am 7. Juli auf der Webseite des Präsidenten publiziert worden und sollen bereits am 20. Juli in Kraft treten. Glaubensüberzeugungen dürften demnach nur noch an bestimmten Örtlichkeiten und von einem begrenzten Personenkreis weitergegeben werden.
„Wir sind tief betroffen und beunruhigt durch die tragischen und brutalen Erschießungen“ der beiden Männer, die durch Polizisten erschossen worden waren sowie der fünf Polizisten durch einen Heckenschützen. „Unser tief empfundenes Beileid und unsere Gebete gelten den sieben in dieser Woche Getöteten, den in Dallas verwundeten Polizisten und Zivilpersonen, ihren Familien, Angehörigen und Freunden.“ Am 8. Juli veröffentlichten Daniel Jackson, Präsident, und Alexander Bryant, Exekutivsekretär der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (North American Division, NAD), gemeinsam eine Stellungnahme zu den Erschießungen von Menschen auf offener Straße in Baton Rouge/Louisiana, Falcon Heights/Minnesota und Dallas/Texas.